06.12.2017 - 15:35, pat

26 Scouts sassen beim FCB-Sieg auf der Tribüne

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Auf Marco Streller warten turbulente Wochen, denn der FCB-Sportdirektor muss schauen, dass er sein Team so gut es geht zusammenhalten kann. Alleine beim Spiel gegen Benfica sassen 26 Scouts auf der Tribüne!



Gestern berichteten wir über die Schattenseite der Basler Erfolge in der Champions League. Je besser der FCB spielt, desto genauer schauen die ausländischen Spitzenklubs hin. Am Abend folgt die Bestätigung, dass wir keinesfalls übertrieben haben. 26 Scouts sitzen auf der Tribüne und machen fleissig Notizen. Sie sehen, wie Lang eine perfekte Flanke auf Elyounoussi schlägt, der eiskalt einnickt. Sie sehen, wie Oberlin sein viertes Champions-League-Tor erzielt und sie sehen, wie der FCB zum vierten Mal im sechsten Spiel zu Null spielt. Keiner fällt ab, die Scouts werden ihre Vereine informieren und von starken Baslern berichten.  

Marco Streller hat schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Benfica gesagt: «Beim tollen 5:0-Heimsieg gegen Benfica hat sich der Marktwert des Kaders um 30 Millionen Franken gesteigert. Und mit dem 1:0 gegen ManUnited gleich nochmals.» Nach dem neuerlichen Sieg gegen Benfica und der damit verbundenen Achtelfinal-Qualifikation darf man noch einmal ein paar Millionen drauflegen. Milan, Juve, Barcelona, Arsenal, ManUtd oder Dortmund, sie alle haben ihre Späher ins Stadio da Luz geschickt. Besonders begehrt soll Innenverteidiger Manuel Akanji sein. Auch Streller schwärmt vom 22-Jährigen: «Er ist überragend». Doch nicht nur der Nati-Verteidiger steht im Fokus.

Wird Langs Bundesliga-Traum wahr?

Auch der 20-jährige Raoul Petretta, kürzlich mit einem Aufgebot in der italienischen U21-Nati belohnt, ist auf der Wunschliste vieler Klubs, genauso wie Stürmer Dimitri Oberlin. Zwar wirkt der 20-jährige Stürmer nicht so stilsicher wie andere, verstolpert schon mal den Ball, doch mit vier Toren hat der pfeilschnelle Angreifer trotzdem Werbung in eigener Sache gemacht. Der norwegische Nationalspieler Mohamed Elyounoussi ist mit 23 Jahren ebenfalls noch formbar, zeigt aber schon jetzt konstant gute Leistungen. Und Michael Lang ist der Mann der Stunde. Er ist eine Leaderfigur, ein Kämpfer und zuletzt ein überragender Skorer. Hannover sei an ihm dran. Ob Lang für Hannover den FCB verlassen würde, das ist eine andere Frage. Vielleicht müsste es in seinem Fall eine Hausnummer grösser sein. Doch wie bereits erwähnt, Arsenal, Dortmund und Co. waren ja auch im Stadion...

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