Thorsten Fink: «Shaqiri kann der beste Spieler von Liverpool werden»

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13.11.2018

Für Xherdan Shaqiri läufts in Liverpool: Am Wochenende schoss er sein zweites Tor.
Bild: Getty

Für Xherdan Shaqiri läuft es bei Liverpool rund. Der Nati-Spieler kommt zu seinen Einsätzen und zahlt das Vertrauen mit guten Leistungen zurück. Geht es nach seinem Ex-Trainer Thorsten Fink, könnte Shaq noch viel höher hinaus.

Mit seinem herrlichen Volley-Tor zum 2:0 sichert Xherdan Shaqiri Liverpool am Sonntag den Sieg gegen Fulham. Es ist sein zweites Tor für die Reds in seinem fünften Startelf-Einsatz. Immer häufiger kriegt der 27-Jährige das Vertrauen von Coach Jürgen Klopp, die Fans an der Anfield Road lieben den Zauberwürfel schon jetzt. 

Lob gibt es für den Schweizer von allen Seiten. Zuletzt liess sich Liverpool-Legende Michael Owen von der «Daily Mail» wie folgt zitieren: «Gebt ihm den Ball und er kreiert Chancen. Er kann in die Fussstapfen von Philippe Coutinho treten.» Für den «Liverpool Express» war Shaqiri im Spiel gegen Fulham zusammen mit Linksverteidiger Andrew Robertson der beste Mann auf dem Platz. «In einem derart inflationären Transfermarkt müssen die 13 Millionen, welche die Reds für Shaqiri bezahlt haben, fast schon als Diebstahl bezeichnet werden», schrieb die Zeitung dazu.

«Der beste Linksverteidiger nach Roberto Carlos»

Auch Shaqiris Ex-Trainer Thorsten Fink kommt ins Schwärmen, wenn er über seinen ehemaligen Starspieler beim FC Basel spricht. «Wenn er professionell arbeitet, kann er der beste Spieler für Liverpool werden. Er hat das Talent. Das Ziel für ihn muss es sein, jedes mal besser zu werden, um den nächsten Schritt zu machen», so der GC-Coach gegenüber «ESPN». «Es kann nicht genug für ihn sein, nicht jede Woche für Liverpool zum Einsatz zu kommen. Sein Ziel muss es sein, jede Woche zu spielen.»

Unter Thorsten Fink gab Xherdan Shaqiri im Jahr 2009 sein Profidebüt.
Bild: Keystone

Fink, der während zwei Jahren Shaqiris Trainer beim FCB war und ihn von der U21 in die 1. Mannschaft holte, vergleicht den Linksfuss sogar mit Lionel Messi. «Cristiano Ronaldo musste hart für seinen Erfolg arbeiten. Messi nicht, er hat einfach das Talent. Dasselbe gilt für Shaqiri», sagt der Deutsche, der Shaq auch immer wieder als Linksverteidiger einsetzte. «Für mich war er der beste Linksverteidiger nach Roberto Carlos. Sein Ziel war es aber immer, offensiv zu spielen.»

Der GC-Trainer meint, Shaqiris Wechsel mit 21 Jahren zu Bayern sei «ein paar Jahre zu früh» gekommen, der Schritt zurück von Inter zu Stoke City sei hingegen sehr klug gewesen. Fink: «Das war der richtige Schritt. Er hat an seiner Fitness gearbeitet, spielt aber immer noch im gleichen Stil wie mit 17.»

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