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Top-Talent kehrt der Schweiz den Rücken und spielt künftig für Bosnien
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Herber Schlag

Top-Talent kehrt der Schweiz den Rücken und spielt künftig für Bosnien

Der in der Schweiz geborene Eman Kospo hat sich für Bosnien entschieden.

Der in der Schweiz geborene Eman Kospo hat sich für Bosnien entschieden.

Imago

Nun ist es Tatsache: Der bisher für die Schweizer Nachwuchsteams spielende Eman Kospo wird künftig für Bosnien auflaufen. Dies vermeldet der 18-Jährige in einer Instagram-Story.

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Der in der Schweiz geborene Eman Kospo spielte in den Nachwuchsteams der Schweizer Nati.
  • Nun hat sich der 18-Jährige dazu entschieden, künftig für Bosnien aufzulaufen. Dies vermeldet er in einer Instagram-Story.
  • Für die kommenden Länderspiele hat er ein Aufgebot Bosniens erhalten. Für die Schweiz ein herber Schlag, galt er doch hierzulande als eines der grössten Abwehr-Talente.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Letzte Woche berichteten bosnische Medien, dass Eman Kospo bei der FIFA einen Antrag für einen Nationenwechsel gestellt habe. Der SFV kommentierte auf Anfrage von blue Sport den Bericht wie folgt: «U-19-Nationaltrainer Ilija Borenovic steht in regelmässigem Kontakt mit Eman Kospo und zählt auf ihn als wichtigen Spieler in der EM-Qualifikation im Herbst. Wir haben bis heute nie ein Signal des Spielers erhalten, dass ein Nationenwechsel im Raum stehen könnte.»

Doch nun wird der SFV auf dem falschen Fuss erwischt. Denn am Montag postet Kospo in seiner Instagram-Story, was Sache ist. Auf einem Foto, das ihn im Nati-Dress und mit Captain-Binde zeigt, steht: «Ich bedanke mich herzlich für alles!» Er habe immer alles gegeben, gekämpft und es genossen. Aber: «Ich habe mich dazu entschieden, einen anderen Weg zu gehen», was ihm sehr schwerfalle. Die Zeit mit den Schweizer Nachwuchs-Teams werde er nie vergessen.

Teaser image

Söldner-Check

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Der 18-Jährige galt als eines der vielversprechendsten Talente in der Schweizer Abwehr. Zuletzt war er im Nachwuchs von Barcelona engagiert, ehe er in diesem Sommer zu Fiorentina wechselte. Für die kommenden Länderspiele wurde er in den A-Kader der bosnischen Nationalmannschaft berufen.

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