Tuchel sagt Bayern ab und beerbt Wenger bei Arsenal

bam/sda

25.3.2018

Die Wahl soll für Thomas Tuchel auf Arsenal gefallen sein.
Keystone

Gerücht oder entsprichts der Wahrheit? Thomas Tuchel soll bereits bei Arsenal unterschrieben haben und den Bayern eine Absage erteilt haben.

Laut dem deutschen Fussball-Magazin «Kicker» habe Thomas Tuchel den Verantwortlichen von Bayern München am Freitag mitgeteilt, dass er nicht beim deutschen Rekordmeister Trainer werden wolle. «Er habe sich für einen Klub im Ausland entschieden und dort schon unterschrieben», schreibt «Kicker» weiter. 

Eine Spur hat auch nach Paris geführt. Insidern zufolge habe der 44-Jährige auch mit dem PSG Gespräche geführt. Die Wahl soll aber schlussendlich auf Arsenal gefallen sein. 

Arsène Wenger ist seit längerer Zeit umstritten bei den Gunners. Der letzte Meistertitel gewann Wenger 2004. Auch dieses Jahr sind die Londoner aktuell nur auf dem 6. Rang. Nur in der Europa League gibts noch eine Chance auf den Titel und somit auf die direkte Champions-League-Qualifikation.

Der Vertrag läuft noch bis 2019, aber es scheint, als wäre bereits diesen Sommer für den 68-jährigen Franzosen nach 22 Jahren Schluss. 

Die Bayern-Trainersuche geht weiter

In den Spekulationen um die Heynckes-Nachfolge bei Bayern München kommen automatisch wieder andere Lösungen auf den Tisch. Etwa die mit dem einst bei den Bayern-Amateuren spielenden Leipziger Chefcoach Ralph Hasenhüttl. Weitere deutschsprachige Kandidaten sind Niko Kovac (Eintracht Frankfurt), Lucien Favre (Nice) und Julian Nagelsmann (Hoffenheim).

Bislang wirkten die Münchner Macher in der Trainerfrage nach aussen gelassen und nicht hektisch. «Am 1. Juli brauchen wir einen Trainer, das ist ja klar», sagte Hoeness zuletzt. Reporterfragen wehrte er ab: «Es bringt Ihnen relativ wenig, immer nachzufragen.» Genervt sei er vom Thema nicht. «Wir haben totale Ruhe im Verein», sagte Hoeness.

Auch jetzt noch? Bei Heynckes gilt die Aussage, den Energie fressenden Trainerjob in München fernab von Frau, Bauernhof und Hund nur bis zum Saisonende ausüben zu wollen. Kurz vor dem Start in die finale Saisonphase mit den wichtigen K.o.-Spielen im Champions-League-Viertelfinal gegen den FC Sevilla und dem DFB-Pokal-Halbfinal in Leverkusen könnte die Trainerfrage Unruhe erzeugen.

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