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Embolo und Ndoye schiessen souveräne Nati in den Achtelfinal
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Sieg gegen Algerien

Embolo und Ndoye schiessen souveräne Nati in den Achtelfinal

00:40

Böni: «Diese Mannschaft muss sich vor keiner dieser Welt verstecken»

Die Schweiz zeigt gegen Algerien eine starke Vorstellung und zieht mit einem 2:0-Sieg souverän ins WM-Achtelfinal ein. Die Einschätzung von blue Sport Chefredaktor Andreas Böni vor Ort.

Die Schweizer Nati steht an der WM 2026 im Achtelfinal. Gegen Algerien zeigt das Team von Murat Yakin eine souveräne Leistung und gewinnt nach einer starken Vorstellung verdient mit 2:0.

Redaktion blue Sport

Redaktion blue Sport

03.07.2026, 04:16•03.07.2026, 07:22

Keine Minute ist in der zweiten Halbzeit gespielt, und schon liegt der Ball im Tor der Algerier. Die Hereingabe von Denis Zakaria wird ungenügend geklärt, Dan Ndoye kommt an der Strafraumgrenze an den Ball und hat Zeit, sich die Ecke auszusuchen. Ein platzierter Schuss, und Ndoye kann auch an der WM erstmals seine Krallen zum Jubel ausfahren.

Für den 25-Jährigen dürfte es eine grosse Erleichterung gewesen sein, nachdem er in den ersten beiden Partien noch durch viele vergebene Chancen aufgefallen war. Nach einer Pause im dritten Gruppenspiel, als er erst kurz vor Schluss eingewechselt wurde, nahm ihn Trainer Murat Yakin für den Sechzehntelfinal wieder in die Startaufstellung, was Ndoye entsprechend dankte.

Mit seinem Treffer sorgte der Waadtländer zudem für ein besonderes Déjà-vu. Bereits im letzten Spiel gegen Kanada, ebenfalls im BC Place von Vancouver, hatten die Schweizer unmittelbar nach der Pause getroffen. Der Unterschied: Gegen Kanada war es das 1:0, gegen Algerien bereits das 2:0.

Manzambi leitet das 1:0 ein

Der schnelle Treffer sorgte nicht nur für den Ausbau der Führung, er schien den Algeriern auch etwas den Mumm genommen zu haben. Denn vom aufsässigen Spiel, das die Nordafrikaner in der ersten Hälfte gezeigt hatten, war nach der Pause nur noch wenig zu sehen. Zwar kam Captain Riyad Mahrez in der 50. Minute noch zu einer guten Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, danach gingen dem Team des ehemaligen Schweizer Nationaltrainers Vladimir Petkovic aber etwas die Ideen aus.

Das hatte in den ersten Minuten des Spiels noch anders ausgesehen: Während sich die Schweizer überraschend weit zurückzogen, liess Algerien den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren. Allerdings schaffte es der Dritte der Gruppe mit Argentinien, Österreich und Jordanien selten, die solide Schweizer Abwehr zu überspielen. Und wenn doch, dann kamen die Abschlüsse auf Gregor Kobel nicht gezielt genug.

Die Schweizer zeigten zu Beginn dafür das, was ihnen an diesem Turnier noch nicht oft gelungen war: eiskalte Effizienz. In der 10. Minute zog Johan Manzambi los und liess Gegenspieler Aïssa Mandi alt aussehen und passte in die Mitte. Dort stand Breel Embolo genau richtig und erzielte seinen 26. Länderspieltreffer – den zweiten an dieser WM. Damit ist er nun der erste Schweizer, der an zwei Weltmeisterschaften (2022 und 2026) doppelt getroffen hat.

Zakaria überzeugend

Es war nach dem Führungstreffer nicht so, dass die Schweizer alles im Griff gehabt hätten. Nein, die Algerier hatten mehr Ballbesitz und gegen Ende der ersten Halbzeit auch einige gute Gelegenheiten auf den Ausgleich. Doch Farès Chaïbi schoss zu zentral aufs Tor, und Ibrahim Maza zielte daneben. So nahmen die Schweizer den Vorsprung mit in die Pause, ordneten sich neu und kamen zielgerichtet aus der Kabine zurück.

Dass der zweite Treffer auf das Konto von Zakaria und Ndoye geht, war auch eine Bestätigung für Trainer Murat Yakin. Er hatte die beiden im Vergleich zum letzten Gruppenspiel zurück in die Startaufstellung beordert. Für Zakaria war es gar erst der zweite Einsatz nach dem Auftakt gegen Katar. Auf der für ihn eigentlich ungewohnten Position machte er viel für die Offensive, hatte aber auch defensiv seine Glanzmomente.

Weil von Algerien in der zweiten Hälfte nur noch wenig kam, konnte es sich Fabian Rieder leisten, in der 81. Minute eine Riesenchance auszulassen. Nachdem Zakaria – wieder er – auf den zweiten Pfosten gepasst hatte, musste der Berner eigentlich nur noch einschieben. Er traf den Ball aber nicht wie gewünscht und sah, wie Goalie Luca Zidane den dritten Schweizer Treffer noch verhindern konnte.

Nun gegen Kolumbien oder Ghana

Da die Schweizer zum ersten Mal an diesem Turnier ohne Gegentreffer blieben, redete am Ende niemand mehr über die ausgelassene Chance. Stattdessen konnten sich die Schweizer, bei denen Noah Okafor zu seinem ersten Einsatz kam, darüber freuen, dass die WM für sie noch weitergeht.

Das nächste Spiel steht am Dienstag, 7. Juli, auf dem Programm. Im Achtelfinal, der um 22.00 Uhr Schweizer Zeit angepfiffen wird, treffen die Schweizer entweder auf Kolumbien oder Ghana. Dabei werden sie zum dritten Mal in Folge in Vancouver antreten – und den dritten Sieg an Kanadas Westküste anstreben.

Schweiz logo

Schweiz

Freitag
03.07.26, 05:00
2 : 0
(1:0)
Algerien logo

Algerien

Stadion: BC Place VancouverSchiedsrichter: Yael Falcón Pérez
Zuschauer: 52.497Standort: Vancouver
B. Embolo - 1:0
(10.)
D. Ndoye - 2:0
(46.)
Ticker
0.
Für Algerien ist das Turnier zu Ende. Im Achtelfinale trifft die Schweiz entweder auf Ghana oder Kolumbien. Das Spiel wird wieder in Vancouver stattfinden – dort, wo die Schweiz nun zwei Mal hintereinander erfolgreich war. Hoffen wir, dass das zum guten Omen wird! Das wars von unserer Seite. Herzlichen Dank fürs Interesse und weiterhin: Hopp Schwiiz!
90. +6.
Nun geht es für die Nati am kommenden Dienstag gegen Kolumbien oder Ghana weiter - ebenfalls in Vancouver. Algerien muss derweil den harten Gang nach Hause antreten.
0.
Die Schweiz erwischt einen Blitzstart in die zweite Hälfte: In der 46. Minute erhöht Ndoye nach einer Balleroberung von Zakaria eiskalt auf 2:0. Algerien vergibt kurz darauf durch Mahrez die Riesenchance zum Anschluss, findet danach gegen die defensiv überragend stehende Nati aber kein Rezept mehr und verbucht keinen weiteren Torschuss. Stattdessen kontert die Schweiz gefährlich und vergibt durch Rieder und Okafor beste Gelegenheiten auf ein noch höheres Resultat.
0.
Das wars. Die Schweiz gewinnt dieses Sechzehntelfinal mit 2:0 gegen Algerien und zeigt dabei eine sehr abgeklärte Leistung.
90. +7.
Videos
Aufstellungen
Wechsel
Statistiken
Spielende (2:0)
90. +6.
Und dann ist Schluss. Sehr souverän zieht die Schweiz nach einem 2:0-Erfolg gegen Algerien ins Achtelfinale ein. Zwei frühe Treffer pro Halbzeit stellten früh die Weichen, während von Algerien gerade im zweiten Durchgang deutlich zu wenig zu sehen war.
90. +6.
Ein Abschluss von Ndoye wird nach einem Konter noch geblockt und dann kommt nochmal Freuler zum Abschluss. Zidane taucht ab und pariert.
90. +6.
Die Algerier lassen die Köpfe hängen. Die Schweiz indes versucht mit einem letzten Angriff das Score auf 3:0 zu stellen. Der Abschluss von Freuler wird zur sicheren Beute von Zidane.
90. +5.
Rieder wird nochmal steil geschickt, aber Bensebaini passt auf und klärt mit einer starken Grätsche. Zudem holt er sogar einen Abstoss raus.
90. +4.
Die Schweizer Fans feiern auf den Rängen den Einzug ins Achtelfinale, während die algerischen Fans ziemlich niedergeschlagen sind.
12…19
12…19

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