Für Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeness ist klar, dass Trainer Vincent Kompany grossen Anteil an der herausragenden Saison der Münchner hat. Dennoch bringt er schon mal einen Nachfolger ins Spiel: Seinen Neffen Sebastian Hoeness.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Uli Hoeness lobt Bayern-Trainer Vincent Kompany in höchsten Tönen.
- Grosse Stücke hält Bayerns Ehrenpräsident auch auf Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeness, seinen Neffen.
- Uli kann sich gut vorstellen, dass Sebastian dereinst Bayern-Trainer wird.
Nein, Uli Hoeness will keine Stimmung gegen Bayern-Trainer Vincent Kompany machen. Im Gegenteil. «Von mir aus kann er noch fünf oder zehn Jahre hierbleiben», erklärt der Ehrenpräsident bei «Dazn». Der Belgier habe «alle Spieler besser gemacht» und aus «15, 16 oder 18 sehr guten Einzelspielern ein homogenes Team geformt».
Und doch bringt er mit seinem Neffen Sebastian Hoeness schon mal einen Kompany-Nachfolger ins Spiel. «Er kommt mindestens mal in Frage», sagt Uli. In der Tat ist dessen Leistungsausweis eindrücklich. «Er hat die Mannschaft erstens im Abstiegskampf übernommen, zweitens wurden ihm in den vergangenen Jahren immer wieder die besten Spieler verkauft.» Und trotzdem habe er es immer wieder geschafft, mit Stuttgart vorne mitzumischen. «Also ganz ehrlich: Sebastian hat nach unserem Trainer von mir den grössten Respekt.»
Bald heisst es Kompany gegen Hoeness
Kommt hinzu, dass der Sohn von Ulis Bruder Dieter eine Vergangenheit bei den Münchnern hat. Vor seinem Wechsel zu Hoffenheim im Jahr 2020 arbeitete er für die U19 und die zweite Mannschaft des Rekordmeisters. Im April 2023 unterschrieb er dann als Feuerwehrmann beim VfB Stuttgart und verhinderte den Abstieg. In der vergangenen Saison beendete Stuttgart die Saison im 5. Rang und triumphierte im DFB-Pokal.
Und diesen Titel will Sebastian Hoeness in dieser Saison verteidigen. Am 23. Mai tritt der Titelverteidiger im Final von Berlin den Münchner Triple-Jägern von Coach Kompany entgegen.
Für die Bayern geht es aber zunächst am Mittwochabend (21 Uhr live auf blue Sport) in der Champions League um den Finaleinzug und die Stuttgarter kämpfen in den letzten beiden Bundesliga-Runden um das Champions-League-Ticket für die kommende Saison.