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In der Halle ging nach dem Final-Spiel alles noch gesittet zu und her. Rechts die feiernden Minerva-Spieler in den blauen Trikots, links ein paar Spieler des unterlegenen Teams in roten Trikots.
Screenshot: Youtube/Futsal Minerva
Am 30. Mai spielten sich im Anschluss des Final-Spiels der Swiss Futsal Premier League (SFPL) ausserhalb der Halle brutale Szenen ab. Nun hat der SFV die Strafen bekanntgegeben.
Im Anschluss an die Partie zwischen Futsal Minerva und dem Uni Futsal Team Bulle, in der Minerva den neunten Meistertitel holte, war es auf dem Parkplatz vor der Halle zu gewalttätigen Übergriffen mit Verletzungsfolgen gekommen, wie blue News berichtete.
Nun wurden die Strafen ausgesprochen. Der Schweizerische Fussballverband schreibt in einer Medienmitteilung: «Gegen fünf Personen wurden unbefristete Sperren verhängt, dazu wird die SFPL-Equipe von Uni Futsal Team Bulle für die Saison 2026/27 von allen Wettbewerben ausgeschlossen.»
Aktiv beteiligt gewesen seien in erster Linie Spieler und Staff-Mitglieder von Uni Futsal Team Bulle. «Nach Einholung der Stellungnahmen der an den Vorfällen beteiligten Personen wurden nun die Sanktionen ausgesprochen. Drei Spieler und ein Staff-Mitglied von Uni Futsal Team Bulle sind für unbefristete Zeit für jegliche Tätigkeit innerhalb des SFV gesperrt, ebenso ein in die Vorfälle involviert gewesener Spieler von Racing Club Lausanne.»
Die Leitung des Sicherheitsdienstes des SFV sei von der Direktion Fussballentwicklung damit beauftragt worden, ein Stadionverbotsverfahren gegen die betroffenen Personen einzuleiten. Dieses könne mehrere Wochen dauern und werde «unabhängig von den anderen Massnahmen abgewickelt».
Die SFPL-Mannschaft von Uni Futsal Team Bulle wird für die kommende Saison von allen Wettbewerben ausgeschlossen. 2027/28 dürfte der Verein wieder an Wettbewerben teilnehmen, müsste allerdings in der untersten Liga neu starten.
Alle betroffenen Parteien können gegen die Entscheide bis am 24. Juni 2026 Rekurs einlegen.