Position abgeguckt?

Klopp über SFV: «Die wissen ganz schön viel über Fussball»

tbz

3.11.2020

Xherdan Shaqiri erlebt unter Jürgen Klopp so etwas wie eine Wiedergeburt.
Bild: Getty

Der Schweizer Fussballverband erhält Lob von höchster Stelle. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp spricht vor dem Champions-League-Spiel gegen Atalanta über Xherdan Shaqiri und die Schweiz. Dabei deutet er an, sogar etwas vom Schweizer Fussballverband abgeguckt zu haben.

Xherdan Shaqiri könnte am Dienstagabend gegen Atalanta (21:00 Uhr live auf «blue Sport») beim zweiten Champions-League-Spiel in Folge für den FC Liverpool in der Startaufstellung stehen. Die Chancen dazu stehen gut, immerhin sicherte der Nati-Star den «Reds» am Samstag gegen West Ham United per Traum-Assist den Sieg. Und dann erst noch kurz vor Schluss, da muss sich in Bergamo vielleicht sogar der wieder genesene Naby Keita erstmal hinten anstellen.

Bezüglich eines Einsatzes Shaqiris gab sich Klopp vor der wichtigen Partie zuversichtlich, auch weil der Schweizer so flexibel einsetzbar sei. «Shaqiri ist ein vielseitiger Offensivspieler. Er hat für uns schon als Nummer acht gespielt, auf dem Flügel, oder als Nummer zehn wie gegen West Ham», so der 53-Jährige. Gegen Atalanta könnte Shaqiri nun wieder über den Flügel angreifen. «Shaq kann auf dem Flügel spielen, er hat alles dafür. Er ist ein sehr guter Spieler und hat in praktisch allen Spielen, die er gespielt hat einen massiven Einfluss gehabt. Er war bei einigen der wichtigsten Spiele in unserer jüngeren Geschichte dabei. Ich bin einfach froh, dass er wieder zurück ist», zitiert das «Liverpool Echo» den Meistertrainer.



Lob für Schweizer Fussballverband

Aber nicht nur Shaqiri wird von Klopp mit Lob eingedeckt, auch der Schweizer Fussballverband erhält eine Huldigung. Vom SFV soll sich der deutsche Trainer nämlich die beste Position des Angreifers abgeschaut haben. «Er ist ein grossartiger Spieler. Für die Schweiz spielt er als Nummer zehn. Die wissen ganz schön viel über Fussball dort und würden ihn nicht so aufstellen, wenn er in einer anderen Position besser wäre.»

Es könnte am Dienstag also tatsächlich zum Aufeinandertreffen der Nati-Kollegen Xherdan Shaqiri und Remo Freuler kommen. Freuler gilt bei den Italiener ohnehin als gesetzt und Shaqiri stand bei Liverpool in drei der letzten vier Partien im Einsatz. Insgesamt kommt der 28-Jährige in der Saison 2020/21 bereits auf 215 Minuten. Das ist fast gleich viel Einsatzzeit wie in der gesamten Spielzeit 2019/20 (263 Minuten). «Letztes Jahr haben wir ihn in vielen wichtigen Momenten vermisst», so Klopp weiter. «Ich bin sehr glücklich, dass er wieder da ist.»

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