Viel Wirbel um den neuen BVB-Stürmerstar Haaland

pat

6.1.2020 - 11:30

Knie-Blessur: Erling Braut Haaland kann noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.
Bild: Getty

Erling Braut Haaland wurde in Dortmund mit Pauken und Trompeten empfangen. Doch der Start verläuft holprig.

Dortmund bereitet sich seit Samstag in Marbella auf die Rückrunde vor. Den neuen Hoffnungsträger Erling Braut Haaland sucht man auf dem Platz dabei vergebens. Der 19-jährige Norweger fehlt beim Team-Training aufgrund von Knieproblemen. Ob er beim Rückrundenstart am 18. Januar einsatzfähig ist, steht derzeit in den Sternen.



Doch es ist nicht der einzige Aufreger rund um seine Person. Das englische Online-Portal «The Athletic» hat ein Vertragsdetail enthüllt, das Fragen aufwirft. Denn offenbar besitzt der 1,94 Meter grosse Sturmtank in seinem bis 2024 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel. Für über 60 Millionen Euro dürfte Haaland den BVB zu einem späteren Zeitpunkt (genaues Datum wird nicht genannt) vorzeitig verlassen.

Somit hat der BVB seine eigene Transfer-Philosophie über den Haufen geworfen. Erstmals seit sechs Jahren habe Dortmund einen Spielervertrag mit einer Ausstiegsklausel versehen. Dies, weil man in den Jahren davor mehrfach negative Erfahrungen gemacht hatte – etwa mit Nuri Sahin oder Mario Götze, die beide den Verein frühzeitig verlassen hatten. Im Mai 2013 sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke deshalb: «Es wird künftig bei Borussia Dortmund keine Ausstiegsklauseln mehr geben.»

Bei Haaland machte man nun also eine Ausnahme. Weshalb? «Bild» meint: «Weil der BVB im Wettbieten mit Manchester United und dem FC Chelsea sonst wohl chancenlos geblieben wäre.»

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