Vor den letzten beiden WM-Quali-Spielen gegen Schweden (Samstag in Genf) und Kosovo (Dienstag, 18.11 in Pristina) stellt sich Nati-Direktor Pierluigi Tami den Medien. Die Pressekonferenz im Video.
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Der Quali-Endspurt steht an
Ein Sieg gegen die Schweden am Samstag im Stade de Genève (20.45 Uhr) würde die Schweiz so gut wie sicher nach Nordamerika bringen, selbst wenn der Kosovo gleichzeitig in Slowenien gewinnen sollte. Nur eine (unwahrscheinliche) hohe Niederlage mit mindestens vier Toren Differenz am darauffolgenden Dienstag in Pristina könnte die siebte Teilnahme an einem grossen Turnier in Folge nach einem Sieg über Schweden noch verhindern.
Tami spricht vor den letzten beiden Spielen von einer bislang «sehr guten» Kampagne. Dass die Qualifikation in einer Vierergruppe bis zu den letzten beiden Spieltagen umkämpft ist, sei absehbar gewesen.
Fast alle aufgebotenen Spieler befinden sich in ausgezeichneter Form. Manuel Akanji und Granit Xhaka glänzten sowohl bei Inter Mailand (Co-Leader der Serie A) als auch bei Sunderland (überraschend Vierter der Premier League). In der Offensive haben Breel Embolo, Ruben Vargas und Fabian Rieder alle am Wochenende für ihre Vereine getroffen.
Der einzige Wermutstropfen ist das Fehlen von Remo Freuler, der seit Beginn der Qualifikation an der Seite von Granit Xhaka so wertvoll ist. Murat Yakin, der ausserdem auf Denis Zakaria (Adduktoren) und Ardon Jashari (rechtes Wadenbein) verzichten muss, wird erneut zu Experimenten gezwungen, nachdem er in der letzten Zeit einen Stamm gefunden hatte.
«Es ist schade, dass Freuler nicht dabei ist. Aber auch mit anderen Spielern spielt diese Mannschaft denselben Fussball», sagt Tami und bekräftigt: «Wir haben Alternativen. Unsere Stärke ist, dass wir einen breiten Kader haben.»
Vincent Sierro, der seit seinem Wechsel nach Saudi-Arabien nicht mehr für die Schweiz gespielt hat, Djibril Sow, der in Ljubljana (0:0) kaum überzeugte, oder Michel Aebischer, der nach einer Verletzung in der letzten Pause wieder dabei ist, befinden sich für die offene Position in der Pole-Position. Johan Manzambi spielt auch als «Sechser» beim SC Freiburg, aber Murat Yakin scheint den Genfer eher als offensive Lösung zu betrachten.
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