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Jetzt meldenDrei Tage noch bis zum WM-Auftakt gegen Katar am Samstag. An der Pressekonferenz am Mittwoch in San Diego spricht Silvan Widmer über seine Position und die Stimmung im Team.
In der WM-Quali gab es rechts hinten kein Vorbeikommen an Silvan Widmer. Der Mainz-Captain stand in jedem Spiel von Anfang an auf dem Platz und zeigte im 4-3-3-System stets starke Leistungen.
In den Testspielen vor der WM sass Widmer dann aber zwei von viermal nur auf der Bank. Murat Yakin stellte gegen Norwegen und Jordanien auf Dreierkette (3-4-3) um – und gab auf dem rechten Flügel anderen Spielern eine Startelf-Chance, obwohl Widmer auch die Position in diesem System auf dem rechten Flügel bestens kennt.
Muss Widmer um seinen Stammplatz zittern? «Ich mache mir keine Sorgen um meinen Platz», bleibt der 33-Jährige cool. «Egal, wie der Trainer aufstellt, ich gebe einfach Vollgas und unterstütze das Team, so gut ich kann.»
Ob er auf dem rechten Flügel oder als Rechtsverteidiger zum Einsatz komme, spiele für ihn keine grosse Rolle. «Ich bin ja ein Rechtsverteidiger mit Offensivdrang. Deshalb ändert sich für mich nicht viel. Ich bin einfach froh, wenn mich der Trainer aufstellt, und gebe mein Bestes.»
Die Vorbereitungen aufs Katar-Spiel am Samstag laufen auf Hochtouren. «Die Intensität im Training wird höher», sagt Widmer. Die Klartext-Aussagen von Granit Xhaka nach dem Australien-Test hätten das Team nicht beunruhigt. «Aber man merkt schon, dass die Anspannung jetzt höher wird. Wir haben eine gute Qualität im Training Wenn wir so weitertrainieren, werden wir zu 100 Prozent bereit sein.»
Das Ziel sei klar: Die Nati will unbedingt den Gruppensieg holen. «Aber es wäre fatal, zu denken, dass die Gruppenspiele nicht so wichtig seien und wir erst bereit sein müssen, wenn die starken Gegner in der K.o.-Phase kommen», so Widmer. «Wir dürfen keine Mannschaft unterschätzen.»