West Bromwich erkämpft sich Remis bei Liverpool – auch Tottenham verpasst Sieg

sda

27.12.2020 - 19:58

Enttäuschung für Liverpool und Mittelfeldspieler Alex Oxlade-Chamberlain: nur 1:1 im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten West Bromwich Albion.
Bild: KEYSTONE

Nach Verfolger Leicester City lässt auch Leader Liverpool in der 15. Runde der Premier League Punkte liegen. Der Meister kommt zuhause gegen den Tabellenvorletzten West Bromwich Albion bloss zu einem 1:1.

Es war für den FC Liverpool und seinen Trainer Jürgen Klopp ein Unentschieden der ärgerlichen Sorte. Von A bis Z war der Favorit überlegen. Er führte früh durch Sadio Mané 1:0, verpasste es nach der Pause aber, mit einem zweiten Treffer die Entscheidung herbeizuführen.

78 Prozent Ballbesitz und 17:5 Torschüsse waren am Ende für Liverpool ein Muster ohne Wert. Wobei zu sagen ist: Von den 17 Schüssen flogen nur zwei auf das Tor von West Bromwich. Irgendwie liess Liverpool bei dieser vermeintlich einfachen Aufgabe im eigenen Stadion die letzte Konsequenz vermissen.

Liverpool kann Vorsprung an der Spitze nicht ausbauen

Die Strafe folgte auf dem Fuss, beziehungsweise nach 82 Minuten. Nach einem Corner traf West Bromwichs nigerianischer Verteidiger Semi Ajayi mittels Kopfball und via Innenpfosten zum schmeichelhaften Ausgleich für die Gäste. Liverpool hat nun in dieser Saison nach 1:0-Führungen schon vier Mal nicht gewonnen und damit acht Punkte verspielt.

In der Tabelle liegt Liverpool drei Punkte vor dem Stadtrivalen Everton. Zumindest die Tabellenführung müsste der Meister aber ins neue Jahr retten können. Während Liverpool in der nächsten Runde am Mittwoch auswärts gegen das seit drei Spielen sieglose Newcastle United antritt, muss sich Everton mit dem zuletzt wieder etwas erstarkten Manchester City messen.

Der Schweizer Xherdan Shaqiri sass erstmals seit der Mitte November erlittenen Muskelverletzung wieder auf der Bank. Zum Einsatz gelangte er allerdings nicht; Trainer Jürgen Klopp setzte zu Beginn auf seinen Top-Sturm mit Torschütze Mané, Mohamed Salah und Roberto Firmino – und wechselte in der Schlussphase noch den Belgier Divock Origi ein.

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