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Jetzt meldenGranit Xhaka zeigt sich nach dem Remis gegen Australien im letzten WM-Test unzufrieden und hebt den Mahnfinger. «Das war sicher ein grosser Weckruf für alle zusammen», sagt der Nati-Captain.
Die Schweizer Nati kommt im letzten Spiel vor dem WM-Auftakt nicht wie erhofft auf Touren. Zwar startet das Team von Murat Yakin gut in die Partie, baut nach dem Seitenwechsel aber stark ab und muss sich gegen Australien schlussendlich mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben.
«Es war das typische Spiel vor einem grossen Wettkampf. In der ersten Halbzeit müssen wir mehr Tore machen – und werden dann für die Ineffizienz bestraft. Aber wir sind in der Vorbereitungsphase und werden das Spiel nun genau analysieren», sagt Granit-Xhaka im SRF-Interview und wählt deutliche Worte: «Ich muss aber auch sagen, dass es gewisse Dinge in dieser Woche gab, die nicht gut waren. Und dann tritt man auch so auf. Es geht nicht um die WM-Spannung, aber ich habe gelernt, dass ich auch aufpassen muss, was ich sage. Am liebsten würde ich jetzt alles sagen, aber ich behalte es mal für mich.»
Klar sei es nur ein Testspiel gewesen, aber mit einer solchen Leistung werde es sehr schwierig. «Wir müssen die Zügel anziehen, sonst können wir nach drei Spielen nach Hause fahren. So kannst du nicht auftreten, mit allem Respekt», warnt der Nati-Captain. «Wir dürfen uns nicht zu sicher fühlen, es gibt keine schlechten Teams an der WM. Wir müssen aufwachen. Das war sicher ein grosser Weckruf für alle zusammen.»
Der 33-Jährige prangert vor allem die Leistungen im Training an. «Wenn du hart arbeitest, wirst du auch belohnt auf dem Platz. Das war leider nicht jeden Tag der Fall in dieser Woche», so Xhaka. Man habe jetzt noch sieben Tage Zeit: «Wir müssen uns definitiv verbessern und in den Rhythmus kommen. Aber ich mache mir da keine grossen Sorgen. Ich weiss, dass wir das schaffen werden.»
Xhakas Worte erinnern stark an die Vorfälle während der EM-Qualifikation im Herbst 2023. Schon damals kritisierte Xhaka die Trainingsleistungen, was zu einer Aussprache mit Trainer Murat Yakin führte. Seither demonstrieren die beiden aber immer wieder Geschlossenheit. Yakin bezeichnet Xhaka gerne als seinen wichtigsten Ansprechpartner für taktische Fragen auf dem Platz.
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