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Hat sich der Nati-Trainer vercoacht?

Yakin: «Ich muss mich an der eigenen Nase nehmen»

Murat Yakin ist nach dem 1:1 gegen Katar enttäuscht, will den Teufel aber nicht an die Wand malen.

Murat Yakin ist nach dem 1:1 gegen Katar enttäuscht, will den Teufel aber nicht an die Wand malen.

iamgo

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar zum WM-Auftakt geben vor allem die Einwechslungen von Murat Yakin zu reden. An der Pressekonferenz nach dem Spiel nimmt der Nati-Coach dazu Stellung.

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Schweiz startet mit einem 1:1 gegen Katar in die WM.
  • Murat Yakins Wechsel sorgen nach der Partie für Diskussionen. «Da muss ich nochmals drüber und analysieren, ob ich alles richtig gemacht habe», sagt der Nati-Coach.
  • Yakin will die Schuld an der gefühlten Niederlage aber nicht den eingewechselten Spielern geben. «Schon in der ersten Halbzeit hatten wir gute Chancen liegen lassen.»
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Miro Muheim ist es, der in der Nachspielzeit das entscheidende Kopfballduell verliert, als der Ausgleich fällt. Von der FIFA wird das 1:1 sogar als Muheim-Eigentor gewertet. Und der Linksverteidiger steht so sinnbildlich für die Kritik an Murat Yakins Auswechslungen im Katar-Spiel. Muheim kam erst wenige Minuten vor dem Ausgleichstor in die Partie. Für Ricardo Rodriguez, dessen Startelf-Einsatz im Vorfeld heiss diskutiert wurde, der aber 88 Minuten lang seinen Job gut machte.

«Für Rodriguez war es eine Abnützung in den letzten Minuten. Schade, konnte er nicht durchspielen. Mit Muheim haben wir uns erhofft, dass er frischen Wind bringt. Leider sieht er beim Gegentor etwas unglücklich aus, aber ich mache ihm keinen Vorwurf», erklärt Yakin nach dem Spiel.

Teaser image

Nati-Noten zum 1:1 gegen Katar

Die Schweiz betreibt Chancenwucher und wird gnadenlos bestraft

Ganz allgemein sei es «notwendig» gewesen, neue Kräfte zu bringen. «Natürlich hofft man, dass die Ersatzspieler neuen Schwung bringen. Ich würde aber jetzt nicht ihnen die Schuld geben, dass wir nicht gewonnen haben. Schon in der ersten Halbzeit haben wir gute Chancen liegen lassen», sagt der Nati-Coach.

Erneute Kritik von Captain Xhaka

Nichtsdestotrotz müsse er sich «an der eigenen Nase nehmen», stellt Yakin aber auch klar. «Wir konnten am Ende nicht das umsetzen, was wir wollten. Wenn wir in der allerletzten Aktion ein Tor kriegen, haben wir nicht gut verteidigt.» Mit seinem Startelf-Enstcheid ist Yakin zufrieden. «Ich würde nochmals genau gleich aufstellen. Bei den Einwechslungen muss ich über die Bücher und analysieren, ob ich da alles richtig gemacht habe.»

Granit Xhaka wird im SRF-Interview etwas deutlicher: «Man muss die Position respektieren und auch mal das machen, was der Trainer verlangt. Und nicht das Gefühl haben, man muss der Showman sein und alles alleine machen», so die klare Ansage des Captains.

Teaser image

Fehlende Disziplin nach Einwechslungen?

Xhaka stinksauer: «Man muss auch einfach mal das machen, was der Trainer verlangt»

Yakin will den Teufel nach dieser Enttäuschung nicht an die Wand malen. «Wir haben dominanten Fussball gezeigt, den Ball laufen lassen und hatten viele gute Aktionen. Am Schluss fehlte es an der Effizienz. Klar sind das verlorene zwei Punkte. Jetzt müssen wir das analysieren, damit wir gestärkt zurückkommen können.»

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