Am Donnerstag wird Nati-Trainer Murat Yakin seinen 26-Mann-Kader für den ersten Zusammenzug präsentieren. Xhaka und Akanji fehlen, dafür ist Lausanne-Künstler Alvyn Sanches erstmals dabei, wie blue Sport erfuhr.
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- Murat Yakin gibt am Donnerstag seinen Kader für den ersten Nati-Zusammenzug des Jahres bekannt. Das Camp startet am Montag in Faro (Portugal), gespielt wird in Nordirland und in St. Gallen gegen Luxemburg.
- Die Nati muss in diesen Spielen auf ihre Leader Granit Xhaka und Manuel Akanji verzichten.
- Laut Informationen von blue Sport wird Lausanne-Überflieger Alvyn Sanches erstmals in die A-Nati aufgeboten. Und mit Lucas Blondel wird gar ein neuer Verteidiger aus Argentinien einfliegen.
Am Donnerstag um 14:00 Uhr gibt Murat Yakin im Haus des Schweizer Fussballs in Muri bei Bern sein Aufgebot für den ersten Nati-Zusammenzug im 2025 bekannt.
Auf dem Plan steht ab nächstem Montag ein kurzes Trainingscamp im südportugiesischen Faro, dazu zwei Testspiele – das erste am Freitag, den 21. März in Nordirland, das zweite am Dienstag drauf in St. Gallen gegen Luxemburg.
Die Leader Xhaka und Akanji bleiben zuhause
In Absprache mit Yakin wird Captain Granit Xhaka diese Termine auslassen. Der Leverkusen-Star und seine Frau Leonita werden in diesen Tagen zum dritten Mal Eltern. Wahrscheinlich ist, dass Ardon Jashari (22) gegen Nordirland und/oder gegen Luxemburg den Xhaka macht. Der Youngster hätte sich diese Chance mit seinen tollen Auftritten mit Brügge verdient. Er gilt wegen seines Spielstils und Auftretens eh dereinst als legitimer Nachfolger von Xhaka als Nati-Leithammel.
Ebenfalls nicht einrücken wird Abwehrboss Manuel Akanji. Der Grund für seine Absenz ist unerfreulicher: Der ManCity-Verteidiger fällt nach einer Operation an den Adduktoren gleich bis Ende April aus.
Lausanne-Überflieger Sanches wird belohnt
So gewichtig die Absagen auch sind, sie geben Yakin die Chance im Kurz-Camp und in den Tests zum Sichten von neuen Spielern. Bis es in den WM-Quali-Spielen im Herbst ernst gilt, bleibt nur noch ein weiteres Nati-Camp im Sommer.
Und Yakin scheint bereit die Nati-Türe für Neulinge zu öffnen. Wie blue Sport erfuhr, wird Alvyn Sanches erstmals in die A-Nati aufgeboten. Das 22-jährige Juwel von Lausanne gehört in dieser Saison zu den Überfliegern der Super League: 11 Tore, 4 Assists, unzählige erfolgreiche Dribblings bisher. Dazu kommt: am meisten gewonnene Zweikämpfe, am meisten gefoult worden. blue Sport titelte bereits im Oktober 2024: «Alvyn Sanches – bei keinem sieht Fussball einfacher aus» und fragte: «Wann kriegt er das Nati-Aufgebot?»
Nun, knapp 5 Monate später, ist es so weit. Sanches' Marktwert, der laut Transfermarkt innert Kürze von 2,5 Mio. Franken auf 9 Mio. in die Höhe geschnellt ist, dürfte mit dem Aufgebot weiter steigen.
Auch der Argentinier Blondel im Anflug
Sanches ist der Fussballschweiz längst bestens bekannt. Für den anderen Neuling gilt dies (noch) nicht. Lucas Blondel, 28-jähriger Rechtsverteidiger von argentinischen Top-Klub Boca Juniors, wird ebenfalls im Nati-Hotel an der Algarve einchecken. Yakin hat Blondel, der als technisch versierter Verteidiger mit Zug nach vorne gilt, vor wenigen Wochen in dessen Heimat Buenos Aires besucht (blue Sport berichtete). Der Sohn des ehemaligen Waadtländer Tennis-Spielers Jean-Yves Blondel spricht nebst spanisch auch französisch.
Was ist mit den Rückkehrern Fassnacht und Zuber?
Ob noch mehr Neulinge von Yakin aufgeboten worden sind und ob sich Super-League-Rückkehrer wie Steven Zuber (FCZ) oder Christian Fassnacht (YB) mit ihren starken Auftritten zuletzt in den 26-Mann-Kader gespielt haben oder nicht, werden wir am Donnerstag erfahren.