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Der WM-Traum endet für die Schweiz im Viertelfinal.
KEYSTONE
Die Schweiz scheitert nach heroischem Kampf im WM-Viertelfinal an den amtierenden Weltmeister Argentinien. Die Stimmen gegenüber SRF.
«Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie wir über das ganze Turnier gespielt haben und es geschafft haben, bis hierhin zu kommen. Wir haben bis zum Schluss alles gegeben und gekämpft. Ich bin stolz auf die Einstellung der Mannschaft und die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. (...) Es tut weh, so auszuscheiden.»
«Wenn man den Spielverlauf gesehen hat, waren viel besser als der Gegner. Am Ende können wir uns damit nichts kaufen. Ich bin unglaublich stolz auf das Team und den Staff, was wir gegen den Weltmeister geleistet haben. Wir haben auch zu zehnt gekämpft, aber es hat nicht sein sollen. Schade, scheiden wir auf diese Art aus.
Wir hatten vor der Roten Karte das Momentum auf unserer Seite. Wir wollten offensiv einwechseln, um vor den 90 Minuten unsere Chance weiterzusuchen. (...) Ich weiss nicht, woher die Regel erfunden wurde. Das ist aber so, wir können es nicht ändern.
Er muss in dieser Situation nicht Gelb geben. Es gibt keinen Grund. Es gab davor mehrere Aktionen, in denen sie hätten einschreiten müssen. Es ist eine Regel, die in einem Viertelfinal nicht sein darf. Dass man ihm seinen Fehler korrigieren muss und wir geschwächt werden, ist für mich unverständlich.»
«Es ist schwierig, mit Worten zu beschreiben. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und alles gegeben. Bis zur Roten Karte waren wir die bessere Mannschaft. Argentinien hatte praktisch keine Chance ausser beim Tor. Wir haben bis zum Schluss gekämpft.
Wir haben, schon wie im ganzen Turnier, sehr leidenschaftlich verteidigt. Wir haben gezeigt, dass wir füreinander leben und füreinander auf dem Platz, wie auch neben dem Platz in dieser blöden Situation da sind.»
«Ich bin so stolz auf diese Mannschaft, was wir heute und im ganzen Turnier geleistet haben. Wir haben gegen den amtierenden Weltmeister gespielt und sie hatten keine Chance. Ich kann mich an keine Torchance erinnern, die sie aus dem Spiel kreiert haben. Wenn das Spiel mit elf gegen elf weitergegangen wäre, haben es alle gesehen, dass es eher auf unsere Seite gegangen wäre.
Es ist schade, so rauszufliegen, wenn man weiss, man hätte das Spiel gewinnen können. Wenn man auch den Schiedsrichter gegen sich hat – jede Kleinigkeit wurde gepfiffen. Ich bin nicht einer, der gegen den Schiedsrichter reklamiert, aber ich habe noch nie ein solches Spiel gespielt, das so einseitig war und jede Kleinigkeit gepfiffen wurde. Keine Schwalbe von ihnen wurde gepfiffen und dann gibt es für Embolo die Gelbe. Wir können es nicht mehr ändern.»
«Wir haben uns vorgenommen, mit Herzblut für die ganze Schweiz zu spielen. Wir haben eine gute Leistung gezeigt bis zur Roten Karte. Dann kam ein Bruch. (...) Ich verstehe nicht, wie der VAR in einer solchen Situation eingreifen kann.»
«Es ist sehr bitter für uns. Wir waren gut im Spiel. Ich habe das Gefühl, dass mehr dringelegen wäre. So ist der Fussball. Eine Riesen-Entscheidung, die das Spiel komplett ändert. Es tut definitiv weh», sagt der Nati-Captain in der Mixed Zone.