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Yakin über die Rote Karte: «Ich weiss nicht, woher die Regel erfunden wurde»
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Stimmen nach dem WM-Aus

Yakin über die Rote Karte: «Ich weiss nicht, woher die Regel erfunden wurde»

Der WM-Traum endet für die Schweiz im Viertelfinal.

Der WM-Traum endet für die Schweiz im Viertelfinal.

KEYSTONE

Die Schweiz scheitert nach heroischem Kampf im WM-Viertelfinal an den amtierenden Weltmeister Argentinien. Die Stimmen gegenüber SRF.

Redaktion blue Sport

Redaktion blue Sport

12.07.2026, 06:38•12.07.2026, 07:44

Gregor Kobel

«Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie wir über das ganze Turnier gespielt haben und es geschafft haben, bis hierhin zu kommen. Wir haben bis zum Schluss alles gegeben und gekämpft. Ich bin stolz auf die Einstellung der Mannschaft und die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. (...) Es tut weh, so auszuscheiden.»

Teaser image

Heroischer Kampf geht verloren

Zehn Schweizer müssen sich Argentinien in der Verlängerung geschlagen geben

Murat Yakin

«Wenn man den Spielverlauf gesehen hat, waren viel besser als der Gegner. Am Ende können wir uns damit nichts kaufen. Ich bin unglaublich stolz auf das Team und den Staff, was wir gegen den Weltmeister geleistet haben. Wir haben auch zu zehnt gekämpft, aber es hat nicht sein sollen. Schade, scheiden wir auf diese Art aus.

Wir hatten vor der Roten Karte das Momentum auf unserer Seite. Wir wollten offensiv einwechseln, um vor den 90 Minuten unsere Chance weiterzusuchen. (...) Ich weiss nicht, woher die Regel erfunden wurde. Das ist aber so, wir können es nicht ändern.

Er muss in dieser Situation nicht Gelb geben. Es gibt keinen Grund. Es gab davor mehrere Aktionen, in denen sie hätten einschreiten müssen. Es ist eine Regel, die in einem Viertelfinal nicht sein darf. Dass man ihm seinen Fehler korrigieren muss und wir geschwächt werden, ist für mich unverständlich.»

Teaser image

Rot nach Schwalbe

Embolo kommen nach dem Platzverweis die Tränen

Fabian Rieder

«Es ist schwierig, mit Worten zu beschreiben. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und alles gegeben. Bis zur Roten Karte waren wir die bessere Mannschaft.  Argentinien hatte praktisch keine Chance ausser beim Tor. Wir haben bis zum Schluss gekämpft.

Wir haben, schon wie im ganzen Turnier, sehr leidenschaftlich verteidigt. Wir haben gezeigt, dass wir füreinander leben und füreinander auf dem Platz, wie auch neben dem Platz in dieser blöden Situation da sind.»

00:40

Fabian Rieder: «Ich bin einfach leer»

Pure Leere und grosse Enttäuschung! Fabian Rieder findet nach dem dramatischen WM-Krimi kaum Worte, betont aber, wie stolz er auf den bedingungslosen Kampf der Mannschaft ist.

Manuel Akanji

«Ich bin so stolz auf diese Mannschaft, was wir heute und im ganzen Turnier geleistet haben. Wir haben gegen den amtierenden Weltmeister gespielt und sie hatten keine Chance. Ich kann mich an keine Torchance erinnern, die sie aus dem Spiel kreiert haben. Wenn das Spiel mit elf gegen elf weitergegangen wäre, haben es alle gesehen, dass es eher auf unsere Seite gegangen wäre.

Es ist schade, so rauszufliegen, wenn man weiss, man hätte das Spiel gewinnen können. Wenn man auch den Schiedsrichter gegen sich hat – jede Kleinigkeit wurde gepfiffen. Ich bin nicht einer, der gegen den Schiedsrichter reklamiert, aber ich habe noch nie ein solches Spiel gespielt, das so einseitig war und jede Kleinigkeit gepfiffen wurde. Keine Schwalbe von ihnen wurde gepfiffen und dann gibt es für Embolo die Gelbe. Wir können es nicht mehr ändern.»

00:27

Alvarez beendet die WM-Träume der Schweiz mit Traumtor

Remo Freuler

«Wir haben uns vorgenommen, mit Herzblut für die ganze Schweiz zu spielen. Wir haben eine gute Leistung gezeigt bis zur Roten Karte. Dann kam ein Bruch. (...) Ich verstehe nicht, wie der VAR in einer solchen Situation eingreifen kann.»

Granit Xhaka

«Es ist sehr bitter für uns. Wir waren gut im Spiel. Ich habe das Gefühl, dass mehr dringelegen wäre. So ist der Fussball. Eine Riesen-Entscheidung, die das Spiel komplett ändert. Es tut definitiv weh», sagt der Nati-Captain in der Mixed Zone.

00:45

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00:39

Granit Xhaka: «Ab und zu tut Fussball einfach weh»

Grosse Mentalität, aber kein Happy End! Captain Granit Xhaka leidet nach dem bitteren K.o. der Schweiz mit der Mannschaft mit und kritisiert die spielentscheidende Szene.

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