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Jetzt meldenPascal Zuberbühler reist als FIFA-Analyst seit rund fünf Wochen durch Nordamerika. Im «Heimspiel bei der Nati» zeigt sich der ehemalige Nati-Goalie vom WM-Turnier begeistert.
Die WM-Euphorie ist Pascal Zuberbühler im Fussball-Talk «Heimspiel bei der Nati» anzumerken. «Es ist sensationell, was hier abgeht», sagt der FIFA-Analyst, der das Geschehen seit fünf Wochen hautnah miterlebt. «Es ist alles aufgegangen. Es ist für mich die grösste und beste WM aller Zeiten. Ich hoffe, ihr stimmt mir zu. Die Stimmung, was alles abgeht, das ist gewaltig.»
Das grosse Highlight für Zubi: «Das Eröffnungsspiel in Mexiko. So etwas habe ich noch nie gesehen. Mir liefen schon am Anfang die Tränen runter: 80'000 Leute, Babys, Kinder, Grossmutter, Grossvater – und eine Riesen-Euphorie. Das ist das, was mich an dieser WM extrem berührt. Auch all die freiwilligen Helfer», schwärmt der 55-Jährige.
Die Freude rund um die WM-Stadien sei allgegenwärtig. «Überall flippen sie aus. Da merkt man, wie die Leute nach so etwas lechzen. Die heutige Zeit ist nicht einfach, auch in Amerika nicht. Aber man sieht, wie die Leute Freude haben und stolz sind, an dieser WM dabei sein zu dürfen. So spüre ich es und deshalb bin ich ein riesiger Fan dieser WM.»
Über seine Aufgabe als FIFA-Analyst sagt Zubi: «Wir haben eigene Daten, die die FIFA selbst kreiert. Wir haben 75 Analysten, die uns diese Daten aus Manchester liefern. Jeder Analyst hat einen Spieler zu verfolgen.» Anhand dieser Daten wird zusammen mit ehemaligen, aktuellen oder zukünftigen Trainern eine Analyse ausgearbeitet.
«Zudem ist unsere Gruppe verantwortlich für die individuellen Awards: Golden Ball, Silver Ball, Bronze Ball, Golden Glove, der beste jüngste Spieler und der Fairplay-Award. Das ist nicht ganz einfach, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen», erklärt Zubi.
Müde ist er auch nach fünf Wochen noch lange nicht. «Ich durfte mein Hobby zum Beruf machen. Ich bin mittlerweile 55 und darf immer noch voll dabei sein und auf der ganzen Welt unterwegs sein. Das macht mich stolz», sagt Zubi und verrät: «Meine Familie kommt noch und dann werde ich hier noch Ferien machen.»