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Die 31-Jährige Laura Dahlmeier kam durch einen Steinschlag am Laila Peak ums Leben. (Archivbild)
Sven Hoppe/dpa
Laura Dahlmeier ist bei einer Expedition im Karakorum tödlich verunglückt. Erst vor zwei Monaten hatte sie sich noch zu den Risiken am Berg geäussert.
Nun ist es traurige Gewissheit: Die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier ist nach ihrem Bergunfall in Pakistan tot. Die zweifache Olympiasiegerin wurde nur 31 Jahre alt.
Die 2019 zurückgetretene Laura Dahlmeier wurde Montag im Karakorum-Gebirge auf rund 5700 m ü. M. von einem Steinschlag getroffen. Ihr Management hat bestätigt, dass sie den Unfall nicht überlebt hat.
Erst Ende Mai erklärte sie in einem Interview mit «Web.de», dass sie auch Angst am Berg als wichtige Emotion empfinde. «Ich glaube, Angst ist total wichtig. Es ist einfach ein Gefühl, das man ein Stück weit braucht», wird Dahlmeier zitiert.
Allerdings relativierte sie daraufhin: «Wenn die Angst zu stark und lähmend wird und in Panik ausartet, dann glaube ich, ist sie fehl am Platz, vor allem am Berg. Dann muss ich schauen, wie komme ich möglichst sicher wieder aus der Situation raus oder was kann ich machen, damit das überhaupt nie auftritt.»
Ganz ohne Angst geht es aber nicht: «Wenn ich überhaupt keine Angst habe – oder ich sage gerne das Wort Respekt –, wenn ich keinen Respekt habe, dann kann ich halt auch einfach fahrlässig in irgendwelche Touren einsteigen.»
Aussagen aus einem Interview mit der «Bunte» aus dem Jahr 2018 unterstreichen, wie sehr sich die Spitzensportlerin den Risiken am Berg bewusst war. Darin berichtete sie von einem schweren Sturz beim Klettern, bei dem sie sich mehrere Verletzungen zuzog: «Wenn ich beim Bergsteigen etwas falsch mache, könnte ich tot sein.»