Kurz nach der Nati-Pause wartet auf das Starensemble des FC Barcelona ein Mammutprogramm, das mit der Nachholpartie gegen Osasuna am Donnerstag beginnt. Trainer Hansi Flick kritisiert die Ansetzung.
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- Bereits am Donnerstag gilt es für den FC Barcelona erstmals nach der Nati-Pause wieder ernst. Im Nachtragsspiel des 27. Spieltages treffen die Katalanen auf Osasuna.
- Der Nachholtermin stösst beidseits nicht auf Begeisterung. Beide Teams haben in den eigenen Reihen Nationalspieler, die in den letzten Tagen um die Welt reisten.
- Barça-Trainer Hansi Flick kritisiert die Spielansetzung der Liga, sagt aber auch: «Wir werden spielen, wir suchen keine Ausreden.»
Kaum ist die Länderspielpause vorbei, gilt es für den FC Barcelona wieder ernst. Bereits am Donnerstag steht das Nachtragsspiel gegen Osasuna (21 Uhr live auf blue Sport) auf dem Programm. Die Partie sollte ursprünglich am 8. März ausgetragen werden, wurde nach dem überraschenden Tod von Barça-Teamarzt Carles Miñarro Garcia aber neu auf den heutigen Donnerstag angesetzt.
Do 27.03. 20:55 - 23:05 ∙ blue Sport Live ∙ FC Barcelona - CA Osasuna
Event ist beendet
Auf Begeisterung stösst der vom Verband bestimmte Nachholtermin aber keineswegs – und zwar auf beiden Seiten. So muss Osasuna schon drei Tage nach der schweren Partie in Barcelona im rund 600 Kilometer entfernten Bilbao zum nächsten Auswärtsspiel antreten.
Zudem haben beide Teams Spieler in den eigenen Reihen, die in den vergangenen Tagen um die halbe Welt reisten und erst kurz vor Anpfiff zu ihren Vereinen stossen dürften. «Die Spieler haben mit ihren Nationalmannschaften gespielt, und das ist schlecht. Jetzt müssen wir gegen Osasuna spielen, und wir müssen darüber sprechen, ob es der richtige Zeitpunkt ist», sagt Trainer Hansi Flick an der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Barcelona ohne Raphinha und Araujo?
Gegen Osasuna wird Flick mit Sicherheit auf den Brasilianer Raphinha und den Uruguayer Ronald Araujo verzichten. «Sie werden nicht spielen und sie werden auch nicht im Kader stehen», stellt der 60-Jährige klar. «Sie sind raus. Der Flug ist lang und die Situation nicht optimal. Sie müssen sich erholen und trainieren, und dann werden wir am Sonntag sehen.»
Das Duell mit Osasuna ist für Barça nur der Anfang. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen Girona an, bevor es am kommenden Mittwoch mit dem Halbfinal-Rückspiel in der Copa del Rey gegen Atlético Madrid weitergeht. Wiederum nur drei Tage später geht es für die Katalanen mit der Partie gegen Betis Sevilla in der Liga weiter.
«Vielleicht sollte die UEFA oder die FIFA etwas sagen»
Flick richtet den Blick aber noch weiter nach vorne und kritisiert auch die Spielansetzungen rund um das Champions-League-Duell gegen Borussia Dortmund. Das Hinspiel steht am Mittwoch, 9. April an, nur sechs Tage später folgt das Rückspiel. Dazwischen aber muss Barcelona am Samstag noch auswärts bei Leganes antreten.
«Wir spielen gegen Leganes um 21 Uhr, sind also zu spät zu Hause. Damit bin ich nicht zufrieden. Es gibt andere Ligen, die das anders machen. Aber ich kann es nicht ändern. Das ist meine persönliche Meinung», sagt Flick und fügt an: «Vielleicht sollten die UEFA oder die FIFA etwas sagen.»
Jüngst hatte sich bereits Erzrivale Real Madrid über die Spielansetzung in Spanien beschwert. Trainer Carlo Ancelotti kündigte gar an, nicht mehr anzutreten, wenn zwischen zwei Spielen weniger als 72 Stunden liegen. So weit will Flick aber nicht gehen. «Wir werden spielen, wir suchen keine Ausreden», so Flick. «Wir sind Barcelona und nicht Real Madrid. Wir sind stolz darauf, Barcelona zu sein.»