«Ein Zusammenbruch – ein Notruf» Das schreiben die internationalen Medien zum Alonso-Aus
Nach der Niederlage gegen Erzrivale Barça ist Schluss: Real und Alonso gehen schon wieder getrennte Wege. Die Pressestimmen zum überraschenden Aus des Spaniers nach knapp einem halben Jahr Amtszeit.
Deutschland 🇩🇪
Bild: «Trainer-Knall bei Real – Alonso gefeuert»
Kicker: «Am Tag nach dem verlorenen Clásico im Supercopa-Finale ist Xabi Alonso bei Real Madrid Geschichte. Gescheitert ist der 44-Jährige schon deutlich früher, was nun auch seinem Nachfolger droht.»
Ran: «Xabi Alonso ist weg. Die Trennung kommt nicht überraschend, was sie nicht weniger absurd macht. Ein fatales Zeichen sendet sie noch dazu.»
Sport1: «Xabi Alonso muss bei Real Madrid gehen. Nur acht Minuten später verkünden die Königlichen, wer sein Nachfolger wird.»
Spanien 🇪🇸
AS: «Xabi Alonso ist entlassen! Nach 232 Tagen und 34 Spielen ist er nicht mehr Trainer von Real Madrid. Grund dafür sind die Ergebnisse und Eindrücke: Der Verein hatte das Gefühl, dass die Mannschaft nicht ihr volles Potenzial ausschöpfte.»
«Seit dem 1. November ist die Stimmung im Bernabéu gedrückt. Nur sieben Siege in den letzten 14 Spielen. Eine Siegquote von 50 Prozent, die dem Verein nicht würdig ist. Ein Zusammenbruch. Ein Notruf.»
Marca: «Alonso entlassen! Schon seit Wochen hegte der Vorstand Zweifel am Projekt. Es gab einen vielversprechenden Start, gefolgt von einem allmählichen Vertrauensverlust, der in Dschidda seinen Tiefpunkt erreichte. Der vom Trainer versprochene Rock’n’Roll blieb aus. Dem Team fehlte es fast immer an Elan und Energie, ihre körperliche Verfassung war fragwürdig. Die Uneinigkeit innerhalb der Mannschaft war ein weiterer Faktor, der letztlich zu Xabis Entlassung beitrug. Man hatte das Gefühl, er hatte keinen Draht zum Team gefunden.»
Mundo Deportivo: «Real gibt den Abgang von Xabi Alonso und seinen Nachfolger bekannt. Xabi Alonso durfte nicht einmal eine komplette Saison als Trainer von Real Madrid absolvieren.»
Sport: «Nach seiner Ankunft im Sommer mit dem Ziel, den Verein zu revolutionieren und Ancelottis Methoden nach einem enttäuschenden Jahr zu ändern, war Alonso nur sieben Monate im Amt. Seine Amtszeit begann vielversprechend mit seinen ersten Spielen bei der Klub-Weltmeisterschaft, doch seitdem ist er weit hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben.»
England 🏴
Daily Mail: «Xabi Alonso von Real gefeuert – nach nur 7 Monaten.»
The Mirror: «Xabi Alonso kam erst im Sommer von Bayer Leverkusen zu Real Madrid, doch der ehemalige Mittelfeldspieler hat das Santiago Bernabéu nach einer enttäuschenden ersten Saison bereits wieder verlassen.»
The Sun: «Alonsos Status als verfügbarer Trainer fällt in eine Phase grosser Bewegung auf dem Trainermarkt. Manchester United ist nach der Entlassung von Ruben Amorim auf der Suche, während nun auch Manchester City infrage kommen könnte, da Pep Guardiolas Zukunft über den Sommer hinaus ebenfalls ungewiss ist. Die interessanteste Trainerstation könnte jedoch eine Rückkehr zu einem weiteren ehemaligen Klub nach Liverpool sein, was den Druck auf Arne Slot weiter erhöhen würde.»
Frankreich 🇫🇷
Le Figaro: «Eine Bombe in Spanien. Die taktische Revolution, die der ehemalige Mittelfeldspieler während der letzten Klub-Weltmeisterschaft in den USA versprochen hatte und die an seine Erfolge in Deutschland anknüpfte, kam trotz eines sehr ermutigenden Starts mit 13 Siegen aus den ersten 14 Spielen nie richtig in Gang.»
Le Monde: «Trotz Kylian Mbappés exzellenter Leistungen seit Saisonbeginn ist es Xabi Alonso nicht gelungen, seinem Team denselben attraktiven und flüssigen Spielstil zu vermitteln wie seiner Mannschaft von Bayer Leverkusen.»
Le Parisien: «Xabi Alonso, der mit einem glänzenden Ruf aus Deutschland kam, schaffte es nie, die Mannschaft von Real Madrid hinter seinem ambitionierten Spielplan zu vereinen.»
Italien 🇮🇹
Corriere dello Sport: «Eklat beim spanischen Rekordmeister Real Madrid: Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer der ‹Blancos›.»
Gazzetta dello Sport: «Erdbeben bei Real Madrid: Zwischen Xabi Alonso und dem spanischen Klub ist es vorbei. Verein und Trainer haben sich einvernehmlich auf eine schmerzhafte Scheidung geeinigt. Eine Ära geht zu Ende.»
La Repubblica: «Real Madrid hatte auf Xabi Alonso als Erben von Carlo Ancelotti gesetzt. Trotz eines ordentlichen Starts begann die Saison jedoch zu wackeln: Unerwartete Niederlagen und Unentschieden sorgten intern für Zweifel. Dabei steht Real aktuell auf Platz zwei der Liga, vier Punkte hinter Barcelona, und auf Rang sieben in der Champions League.»
Tuttosport: «Die Niederlage im Supercup wird Alonso zum Verhängnis: Das Projekt für die Ära nach Ancelotti ist nach nur wenigen Monaten kläglich gescheitert. Das Abenteuer des ehemaligen Trainers von Bayer Leverkusen auf der Bank der Königlichen ist beendet.»