Drei Rote Karten für die Real-Stars Alonso tobt nach Pleite: «Der Schiedsrichter hat uns in den Wahnsinn getrieben»

dpa

8.12.2025 - 14:00

Real Madrid - Celta 0:2

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LALIGA | 15. Runde | Saison 25/26

07.12.2025

Spiel und vier Spieler verloren: Real Madrid patzt in der spanischen Liga gegen Celta Vigo. Der Rückstand auf Tabellenführer Barcelona wächst – und nun kommt Manchester City. Xabi Alonso gerät weiter unter Druck.

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DPA, Jan Arnet

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  • Real Madrid verlor überraschend 0:2 gegen Celta Vigo, spielte dabei in Unterzahl und liegt nun vier Punkte hinter Tabellenführer Barça.
  • Trainer Xabi Alonso kritisierte nach der Partie heftig die Schiedsrichterentscheidungen, beklagte aber auch die schwache Leistung und zahlreiche Verletzte, darunter Eder Militão.
  • Medien und Fans reagierten empört auf die Niederlage. Alonso steht zunehmend unter Druck, vor dem wichtigen Champions-League-Duell gegen Manchester City.

Real Madrid hat in der spanischen Meisterschaft weiter an Boden auf den Erzrivalen FC Barcelona verloren. Das Starensemble von Xabi Alonso blamierte sich in Unterzahl im heimischen Estadio Bernabeu gegen Celta Vigo mit 0:2 und verpatzte damit die Generalprobe für das Champions-League-Duell am Mittwoch (21.00 Uhr, live auf blue Sport) gegen Englands Top-Team Manchester City. 



Williot Swedberg (53. Minute, 90.+3) besiegelte mit einem Doppelpack die Heimniederlage von Real. Der Tabellenzweite hat dadurch bereits vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Barcelona. Madrid beendete die Partie mit nur neun Spielern. Francesco Garcia sah in der 64. Minute Gelb-Rot, in der hektischen Schlussphase musste dann Alvaro Carreras (90.+2) wegen Schiedsrichter-Beleidigung vom Platz. Und auch Endrick sah auf der Bank noch die Rote Karte. 

Alonso meckert über den Schiedsrichter

Bei den Königlichen liegen die Nerven blank. Nach der Partie übt Real-Coach Alonso harsche Kritik an Referee Alejandro Quintero González: «Die Entscheidungen des Schiedsrichters haben uns in den Wahnsinn getrieben. Mir hat die Leistung nicht gefallen.»

Aber auch die eigene Leistung sei weit weg von dem gewesen, was sich Alonso vorgestellt hatte. «Wir sind natürlich alle wütend. Es war nicht das Spiel, das wir haben wollten, nicht das Ergebnis, das wir haben wollten», sagt er.

Alvaro Carreras (Mitte) wird nach bösen Worten Richtung Schiedsrichter unter die Dusche geschickt. Real-Trainer Xabi Alonso (2. von rechts) ist bedient.
Alvaro Carreras (Mitte) wird nach bösen Worten Richtung Schiedsrichter unter die Dusche geschickt. Real-Trainer Xabi Alonso (2. von rechts) ist bedient.
Keystone

Zu allem Übel verletzte sich auch noch Eder Militão, er wird wohl einige Wochen ausfallen. «Wir leiden sehr unter den Verletzungen, das ist eine weitere sehr gravierende Verletzung, die hinzukommt», so Alonso, der auch die Ausfälle von fünf weiteren Verteidigern (Trent Alexander-Arnold, Dean Huijsen, David Alaba, Dani Carvajal und Ferland Mendy) zu beklagen hat.

Druck auf Alonso nimmt vor Knüller gegen ManCity zu

Von den letzten fünf Ligaspielen konnten die Königlichen nur eines gewinnen. Entsprechend dramatisch reagiert die spanische Presse nach der Pleite gegen Celta Vigo. «Real Madrid ist verloren», titelt etwa die «Marca». Von «trägem, lustlosem Fussball» ist die Rede. Die «AS» schreibt von einem «lustlosen, uninspirierten Haufen». Die kritischen Stimmen gegen Alonso werden immer lauter. 

Der Trainer selbst will die Partie schnellstmöglich abhaken und nach vorne blicken. «Das Beste ist, dass wir am Mittwoch das Champions-League-Spiel gegen ManCity haben, um zu reagieren und dieses schlechte Gefühl loszuwerden», so Alonso. «Es tut weh, wir sind wütend, die Leute sind es auch und wir verstehen es. Wir müssen jetzt am Mittwoch ein anderes Gesicht zeigen.»


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