Da kann man kaum hinsehen! Pepe Marti fährt in São Paulo einem Konkurrenten ins Heck und überschlägt sich. Der Spanier steigt selbständig aus dem Auto und bleibt glücklicherweise unverletzt.
Während der 28. von 30 Runden beim Saisonauftakt der Formel E in São Paulo kommt es zu einem spektakulären Unfall. Alle Fahrer müssen wegen einer Gelben Flagge das Tempo reduzieren. Nur einer merkt das zu spät: Pepe Marti.
Der 20-jährige Spanier, der in Brasilien sein erstes Formel-E-Rennen bestreitet, fährt ungebremst in das Heck des Schweizers Nico Müller und des Portugiesen Antonio Felix da Costa. Marti hebt ab und überschlägt sich mehrmals. Sofort fliegt die Rote Flagge – alle anderen Fahrer müssen an die Box.
Glücklicherweise kann der 20-Jährige selbst aus dem Auto steigen und bleibt unverletzt – dem Halo sei Dank! Sein Debüt dürfte er sich dennoch anders vorgestellt haben.
Der Unfall erinnert an denjenigen von Pascal Wehrlein vor einem Jahr. Da fuhr der Deutsche an gleicher Stätte in die Wand und landete Kopf über auf der Strecke. Wehrlein blieb damals ebenfalls unverletzt.
Nach rund 15 Minuten Unterbruch lässt die Rennleitung die letzten beiden Runden noch fertig fahren. Der Brite Jake Dennis holt sich vor seinem Landsmann Oliver Rowland und dem Neuseeländer Nick Cassidy den Sieg. Die Schweizer Nico Müller (5.) und Sébastien Buemi (8.) fahren in die Punkte, Edoardo Mortara scheidet aus.