Fehler gefunden?
Jetzt meldenFehler gefunden?
Jetzt meldenBeim letzten Formel-E-Rennen in Jakarta kam es zu Schweizer Festspielen, belegten die drei Schweizer Fahrer doch die Plätze 2 bis 4. Dennoch trüben die Umstände die Freude am Resultat.

Live auf
Am 12. und 13. Juli finden in Berlin zwei der letzten vier Rennen der Formel E Saison statt. Du kannst diese jeweils ab 16.00 Uhr exklusiv live im Free-TV auf blue Zoom mitverfolgen. blue Sport ist live vor Ort und liefert dir im Ticker Updates von der Strecke.
Zwei Schweizer auf dem Podium und einer knapp daneben – was für ein Tag in Jakarta, Indonesien, für die Motorsport-Schweiz. Edoardo Mortara beendete das Rennen auf dem zweiten Rang, hinter ihm folgten Sébastien Buemi und Nico Müller.
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie YouTube, TikTok oder Facebook. Aktiviere bitte "Swisscom Werbung bei Dritten", um diesen Inhalt anzuzeigen.
Doch da war doch was? Denn auf dem Podest liess sich eigentlich Müller feiern. Buemi wurde wegen einer Berührung mit Mortara eine Fünf-Platz-Strafe aufgebrummt, die ihn im Ziel auf den achten Platz zurückversetzte.
Sein Team Envision Racing legte Protest ein – mit Erfolg. Knapp zwei Wochen nach dem Rennen wurde die Strafe zurückgezogen und Buemi auf dem dritten Rang klassiert.
«Schade, dass man das Podest nicht richtig feiern konnte», sagt Sébastien Buemi exklusiv zu blue Sport in Berlin. «Für mich sind es aber elf Punkte mehr, die sehr wichtig sind für die Meisterschaft.»
Er sei glücklich, dass die Rennleitung erkannt hat, dass sein Manöver auf Mortara korrekt war und der Entscheid rückgängig gemacht wurde. Natürlich trübe dieser erfolgreiche Rekurs das tolle Resultat für die Schweizer.
Besonders bitter ist die Situation für Nico Müller, der seinen ersten Podestplatz seit vier Jahren gefeiert hätte. «Es ist suboptimal für alle Beteiligten», sagt Müller gegenüber blue Sport bezüglich des Entscheides, der zehn Tage nach dem Rennen gefällt wurde. «Das hat einen faden Beigeschmack.»
Bei einer Strafe, die früh im Rennen ausgesprochen wird, passe er seine Strategie an und gehe nicht viel Risiko ein, da dieses nicht nötig gewesen sei. Er sei dennoch zufrieden mit dem Wochenende und ist sich sicher, dass er Sébastien Buemi auch auf der Strecke hätte überholen können.
Dass mit Buemi ein Schweizer den dritten Rang erbt, ist für Müller nur ein kleiner Trost: «Wenn ich einen auswählen müsste, dann lieber ihn als sonst jemand. Aber daran verschwende ich nicht viele Gedanken.»

Live auf