«Gewaltige Herausforderung» Noah Dettwiler meldet sich erstmals seit Horror-Unfall zu Wort

Jan Arnet

25.11.2025

Noah Dettwiler befindet sich auf em Weg der Besserung.
Noah Dettwiler befindet sich auf em Weg der Besserung.
Keystone

Noah Dettwiler hat sich erstmals nach seinem schweren Sturz öffentlich geäussert. Der Moto3-Pilot spricht von wichtigen Fortschritten in der Reha und bedankt sich für die grosse Unterstützung der vergangenen Wochen.

Jan Arnet

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Moto3-Fahrer Noah Dettwiler hat sich nach seinem lebensbedrohlichen Unfall Ende Oktober in Malaysia erstmals öffentlich zu Wort gemeldet.
  • In einer Instagram-Nachricht berichtet er von Fortschritten in seiner Rehabilitation und dankt für die breite Unterstützung.
  • Dettwiler zeigt sich zuversichtlich, was seine Genesung angeht und hebt die wichtige Rolle der medizinischen Teams und seines Umfelds hervor.

Ende Oktober hatte Noah Dettwiler in der Aufwärmrunde des Moto3-Rennens in Malaysia einen schweren Unfall. Der spanische Weltmeister José Antonio Rueda krachte mit voller Wucht ins Heck seines Kontrahenten, der beim Vorfall lebensbedrohliche Verletzungen erlitt, unter anderem mehrere Herzstillstände. In Not-Operationen retteten die Ärzte das Leben des 20-Jährigen.

Seit zwei Wochen ist Dettwiler wieder in der Schweiz und arbeitet an seiner Rehabilitation. Schon damals hiess es, es seien «extrem schwierige Tage für die Familie und das ganze Umfeld» gewesen. Nun meldet er sich via Instagram persönlich zu Wort. 

«Das Leben und die Karriere haben mir eine gewaltige Herausforderung präsentiert», so Dettwiler in seiner schriftlichen Botschaft. Er dankt seiner Freundin Canelle, seiner Familie, dem Team, den Fans, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie der gesamten Motorsport-Community.

Auf dem Weg der Besserung

Die zahlreichen Nachrichten voller Zuneigung und Ermutigung hätten ihm viel Kraft gegeben. «Die vielen Nachrichten voller Liebe, Zuversicht und positiver Energie haben mir enorm geholfen», hält er fest.

Dettwiler arbeitet nun an seiner Rehabilitation. Er zeigt sich zuversichtlich, was seine Genesung angeht, und hebt besonders die Arbeit der Ärzteteams und der Reha-Spezialisten hervor, die ihn auf diesem Weg begleiten. «Mein erstes Ziel ist es, vollständig zu genesen und mich für meine persönliche und berufliche Zukunft vorzubereiten.»