Im ersten Rennen am Samstag in Monaco kommt es zu einer Kollision zwischen den Porsche-Teamkollegen Nico Müller und Pascal Wehrlein. Bei blue Sport sprechen sie über die Szene.
So 17.05. 14:55 - 16:35 ∙ blue Sport Live ∙ Live: Formel E Weltmeisterschaft
Event ist beendet
Es ist ein gebrauchter Samstagnachmittag für das Porsche-Team im Fürstentum an der französischen Riviera. In der 12. Runde fährt der Schweizer Nico Müller in der vorletzten Kurve ins Heck von Teamkollege Pascal Wehrlein. Er beschädigt seinen eigenen Frontflügel und fügt dem Deutschen einen Platten zu. Beide müssen an die Box und verlieren viele Plätze – Müller wird am Ende 11. und Wehrlein 18.
«Das ist natürlich das Letzte, was man auf der Strecke sehen will», sagt der 34-jährige Schweizer nach dem Rennen im Gespräch mit blue Sport. Die beiden Teamkollegen hätten bis zur Kollision gut zusammengearbeitet und einander beschützt.
«Ich habe beim Eingang in die Kurve 18 eine Lücke gelassen und habe versucht, die zwei hinter mir abzuschirmen. Vorne hat es mehr gestaut, als ich antizipiert habe», gesteht Müller. Er sei dann nicht mehr aus dieser Situation gekommen. «Einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.»
Der Schweizer Pilot bedauert den Zwischenfall, es tut ihm insbesondere für Wehrlein leid, aber auch für das ganze Team. «Wir haben definitiv für beide Autos viele Punkte verschenkt. Wir müssen schauen, was wir in Zukunft anders machen können.»
Wehrlein: «Er wird erklären müssen, was passiert ist»
Für Wehrlein ist klar, dass Müller den Vorfall auf seine Kappe nehmen muss: «Er wird erklären müssen, was genau passiert ist. Aus meiner Sicht war ich nur gebremst durch die Kurve gefahren und habe einen Schlag von hinten bekommen.»
Mit den verpassten Punkten verliert der 31-jährige Deutsche die WM-Führung an Mitch Evans und liegt nun 16 Zähler hinter dem Neuseeländer. Die Meisterschaft bleibt aber das Ziel des Champions von 2024: «Ich will darum kämpfen und sie wieder gewinnen. Ich denke noch nicht zu viel darüber nach, sondern schaue von Rennen zu Rennen.»
Da dieses Wochenende in Monaco gleich zwei Rennen auf dem Programm stehen, hat der Deutsche am Sonntag (um 15.00 Uhr im Free-TV auf blue Zoom) die Möglichkeit, Punkte wieder gut zu machen und sich Evans wieder zu nähern. Müller wird sich sicher ebenfalls rehabilitieren und vorne mitmischen wollen.
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