Zwölf Jahre nach Debüt Sébastien Buemi vor seinem 150. Formel-E-Rennen: «Stolz, noch immer dabei zu sein»

Andreas Lunghi und Nathan Philipona aus Berlin

1.5.2026

Buemi: «Man erlebt nicht oft, dass eine neue Meisterschaft so lange überlebt»

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01.05.2026

Sébastien Buemi feiert dieses Wochenende in Berlin ein Jubiläum: Der 37-Jährige fährt sein 150. Formel-E-Rennen. Ein solcher Meilenstein ist auch für ihn etwas Spezielles.

Andreas Lunghi und Nathan Philipona aus Berlin

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Der 13. September 2014 ging in die Geschichte des Motorsports ein. Mit dem Beijing ePrix feierte die vollelektrische Rennserie Formel E ihre Premiere. Mittendrin: der Schweizer Pilot Sébastien Buemi.

«Ich habe keine guten Erinnerungen an dieses Rennen – es war ein schlechtes Wochenende», sagt der 37-Jährige mit einem Lächeln auf den Lippen vor dem Rennwochenende in Berlin zu blue News. Buemi kam bei seinem Debüt vor fast zwölf Jahren nicht weiter als Runde 14, wurde am Ende der Meisterschaft dennoch Vizemeister.

Trotz Anlaufschwierigkeiten entwickelte sich zwischen Buemi und der Formel E doch noch eine Liebe. Mittlerweile ist der Meister von 2016 kaum wegzudenken und fährt am Samstag in Berlin sein 150. Rennen (ab 16.00 Uhr live im Free-TV auf blue Zoom). 

Egalisiert er bei Jubiläum einen Rekord?

«Ich bin sehr stolz, seit zwölf Jahren in der Meisterschaft zu sein. 150 ist nur eine Zahl, aber ich bin stolz, dass ich immer noch dabei bin», sagt Buemi, der neben der Formel E auch in der Langstrecken-WM für Toyota fährt. «Ich hoffe, dass ich noch ein paar gute Rennen fahren werde.»

Dass er so lange in der Formel E fahren würde, daran dachte Buemi nie. Er sei damals ohne Erwartungen in die neue Rennserie eingestiegen und habe neben der Langstrecken-WM einfach nur mehr Rennen fahren wollen.

Heute ist er einer der erfahrensten und mit 14 Siegen einer der erfolgreichsten Piloten im Formel-E-Fahrerlager – nur Rekordsieger Mitch Evans hat ein Rennen mehr gewonnen. Mit einem Erfolg am Samstag würde Buemi nicht nur zum Neuseeländer aufschliessen, sondern auch einen Schnitt von einem Sieg in jedem zehnten Rennen erreichen. «Es wäre schön», sagt der 37-Jährige gelassen.

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