Verunglückte Rennfahrerin Sophia Flörsch kündigt Comeback an

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20.11.2018

Sophia Flörsch will nach ihrem Unfall bald wieder in einen Rennwagen steigen.
Bild: Instagram

«Ich werde zurückkommen» – Sophia Flörsch überlebte am Wochenende einen Horror-Crash wie durch ein Wunder. Nun kündigt sie ihr Comeback an.

Die Bilder lassen einem das Blut in den Adern gefrieren: Die deutsche Nachwuchsfahrerin Sophia Flörsch war am Sonntag auf dem gefährlich engen Stadtkurs von Macao beim Weltfinale der Formel 3 schwer verunglückt und hatte sich bei dem Unfall den siebten Halswirbel gebrochen.

Sie verbrachte anschliessend am Montag elf Stunden im Operationssaal – und kündigt heute ihr Comeback an.


🤜🏻I’m going to come back!🤛🏻


«Ich hoffe, von nun an wird es nur noch besser. Ich muss noch ein paar Tage mehr in Macao bleiben, bis ich transportfähig bin», schreibt Flörsch auf ihrer Facebook-Seite. Die Ärzte rechnen damit, dass die Pilotin noch ein bis zwei Wochen im Spital bleiben müsse.

Zudem wurde kommuniziert, dass Flörsch ihre Arme und Beine frei bewegen könne und ihre Vitalzeichen stabil seien. Die Ärzte hätten ihr während der OP Knochensubstanz aus der Hüfte entnommen und diese im Wirbel eingesetzt, um ihn zu stützen, berichtet «Spiegel.de».

Flörschs Rennstall teilte darüber hinaus mit, dass ein Knochensplitter nach dem Unfall «gefährlich nah an ihrem Rückenmark» gesessen habe. Erste Anzeichen geben nun «einen positiven Ausblick auf ihre Genesung».

«Ich möchte allen meinen Fans für jeden einzelnen Genesungswunsch danken, die ich jetzt anfange zu lesen. Das motiviert mich wirklich und gibt mir Mut. Ich werde zurückkommen.» Zwei Fäuste unterstreichen die Absicht der kämpferischen Nachwuchsfahrerin. 

Gleich mehrere Schutzengel

Der Unfall: Flörsch, die am 1. Dezember 18 Jahre alt wird, verlor am Sonntag auf der Geraden vor der Lisboa-Kurve die Kontrolle über ihren Rennwagen vom niederländischen Van-Amersfoort-Team, zuvor war sie mit einem Konkurrenten kollidiert. Ihr Auto hob dann mit mehr als 250 Stundenkilometern ab und krachte ungebremst durch die Fangzäune in mehreren Metern Höhe gegen Schutzplanken.

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