Formel E Der Schweizer Edoardo Mortara rutscht aufgrund einer 10-Sekunden-Strafe vom Podest

Andreas Lunghi

17.5.2026

Die Formel-E-Rennen in Monaco bieten grosses Spektakel, aber keine Schweizer Podestplätze. Am 20. Juni drücken die Piloten in China das Gaspedal wieder durch.

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Andreas Lunghi, Redaktion blue Sport


Die Formel E ist zurück auf blue Zoom! Wie bereits in der vergangenen Saison werden alle Rennen 2025/2026 im Free-TV übertragen. 

Der Ticker zur Formel-E-Saison

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  • 17. Mai

    Rowland gewinnt chaotisches Rennen in Monaco

    Oliver Rowland gewinnt ein ziemlich chaotisches Rennen in Monaco. Edoardo Mortara, der als Zweiter ins Ziel kommt, fällt wegen einer 10-Sekunden-Strafe noch auf Platz 5 zurück. Der Schweizer kollidierte in der 1. Runde mit António Félix da Costa, der am Ende noch aufs Podest rutscht. Platz 2 holt sich der Brasilianer Felipe Drugovich. Die Schweizer Nico Müller (7.) und Sébastien Buemi (17.) können am Sonntag nicht mit den Schnellsten mithalten.

    Edoardo Mortara dreht in Monaco schnelle Runden.
    Edoardo Mortara dreht in Monaco schnelle Runden.
    Imago
  • 17. Mai

    Schlagen die Schweizer am Sonntag zurück?

    Am Samstag verpassen die Schweizer das Podest. Während Sébastien Buemi mit dem 5. Rang gut leben kann, ist es für die anderen beiden Schweizer ein Tag zum Vergessen. Edoardo Mortara wird nur 17., doch noch viel schlechter läuft es Nico Müller.

    Das Rennen kannst du ab 15.00 Uhr im Live-Stream oben oder auf blue Zoom verfolgen.

  • 16. Mai

    Porsche-Teamkollegen kollidieren in Monaco – De Vries gewinnt

    Es ist ein gebrauchter Nachmittag im Fürstentum für das Porsche-Team. In der 12. Runde fährt der Schweizer Nico Müller in der vorletzten Kurve ins Heck von Teamkollege Pascal Wehrlein und beschädigt den eigenen Frontflügel. 

    Der 34-jährige Schweizer fährt am Ende noch auf den neunten Rang, während der deutsche Pilot zurückfällt und am Ende nur 18. wird. Damit verliert Wehrlein die Führung in der Fahrerwertung an Mitch Evans. Der Neuseeländer hat neu 16 Punkte Vorsprung.

    Von den drei Schweizern ist am Samstag Sébastien Buemi der Beste. Nach einem schlechten Qualifying kämpft sich der Waadtländer im Rennen bis auf den fünften Platz vor. Edoardo Mortara wird nur 17.

  • 16. Mai

    Wer triumphiert in Monaco?

    Die Formel E taucht in die Welt des Glamours ein: Monaco. Auf der legendären Stadtstrecke liegt zwischen Erfolg und Desaster ein schmaler Grat. Wer siegreich ist, wird mit ewigem Ruhm belohnt. Am 16. und 17. Mai kannst du das Spektakel jeweils ab 15:00 Uhr exklusiv im Free-TV auf blue Zoom mitverfolgen.

  • 21. März

    Jaguar feiert Doppelsieg in Madrid – Mortara bester Schweizer

    Beim ersten Formel-E-Rennen auf dem Jarama-Circuit in Madrid triumphiert der Portugiese Antonio Felix Da Costa. Er setzt sich knapp vor Jaguar-Teamkollege Mitch Evans durch. Der Führende in der Fahrerwertung Pascal Wehrlein fährt auf Platz drei. Er hat neu elf Punkte Vorsprung auf den Schweizer Edoardo Mortara, der in Madrid Fünfte wird.

    Sébastien Buemi (7.) und Nico Müller (8.) fahren in Spanien ebenfalls in die Punkte. In der Fahrerwertung sind die beiden in den Top-10, weisen allerdings schon einen grossen Rückstand auf Wehrlein auf. Müller ist 33 und Buemi 40 Punkte zurück.

  • 21. März

    Buemi will in Madrid um den Sieg mitfahren

    «Es ist eine komplizierte Strecke», sagt Sébastien Buemi im Interview bei blue Sport. «Wir kennen sie aber wegen der Tests mit demselben Auto schon gut. Die letzte Schikane wird etwas anders sein und es wird wichtig sein, sich schnell anzupassen.»

    Kann Buemi in Madrid um den Sieg mitfahren? Ab 15.00 Uhr bist du hier im Stream live mit dabei.

    Buemi: «Es ist eine komplizierte Strecke»

    Buemi: «Es ist eine komplizierte Strecke»

    04.03.2026

  • 14. Februar

    Da Costa gewinnt vor Buemi und Rowland

    Nach dem 2. Platz des Genfers Edoardo Mortara am Freitag klassierte sich in der Formel E auch im zweiten Rennen im saudi-arabischen Dschidda ein Schweizer auf Rang 2: Sébastien Buemi musste sich einzig dem Portugiesen Antonio Felix da Costa geschlagen geben.

    Der Waadtländer startete als Siebter ins Rennen, machte rasch Boden gut und fuhr konstant in der Spitzengruppe mit. Der wie am Vortag von der Pole Position gestartete Mortara erreichte den 4. Platz. Für den Berner Nico Müller, am Vortag Vierter, war es hingegen ein Rennen zum Vergessen – er kam nicht über Rang 16 hinaus.

    Das nächste Rennen steht am 21. März in Madrid auf dem Programm (live auf blue Sport).

  • 14. Februar

    Mortara erneut von der Pole!

    Der Schweizer Mahindra-Racing-Pilot startete bereits beim Rennen am Freitag von ganz vorne, liess sich aber in der ersten Kurve gleich von mehreren Fahrzeugen überholen. Am Ende fuhr er auf Rang zwei. Gelingt heute der grosse Coup?

    Es ist Mortaras fünfte Poleposition in seiner Karriere. Wenn er sie heute in einen Sieg umwandeln kann, könnte er mit 39 Jahren der älteste Rennsieger der Formel E werden.

  • 13. Februar

    Wehrlein gewinnt in Jeddah – Mortara auf dem Podest

    Der Schweizer Edoardo Mortara startete in Saudi-Arabien von der Pole-Position, erwischte allerdings einen schlechten Start und verlor bereits in den ersten Metern fünf Plätze. 

    Der 39-Jährige kämpfte sich zurück und beendete das Rennen auf Platz zwei. Den Sieg holte sich der Deutsche Pascal Wehrlein. Der Weltmeister von 2024 fuhr nach 25 Runden allen davon und liess sich nicht mehr einholen. Dritter wurde Mitch Evans.

    Die beiden anderen Schweizer, Nico Müller und Sébastien Buemi, fuhren ebenfalls in die Punkte. Müller wurde Vierter, Buemi Siebter. Letzterer kämpfte sich nach einem schwachen Qualifying, er musste von Startplatz 18 starten, einmal mehr zurück in die Punkteränge.

    Mit seinem Sieg im ersten Rennen von Jeddah übernimmt Wehrlein (64 Punkte) die Führung in der Fahrerwertung. Mortara (47) macht einen Sprung auf den dritten Rang, gefolgt von Nico Müller (45). Buemi ist Achter mit 19 Zählern. Am Samstagabend um 18.00 Uhr findet das zweite Rennen in Saudi-Arabien statt. Im Free-TV auf blue Zoom kannst du mitfiebern.

  • 13. Februar

    Mortara auf der Pole – wer triumphiert in Jeddah?

    Der aus der Formel 1 bekannte Jeddah Corniche Circuit ist Schauplatz des aktuellen Rennwochenendes der Formel E. Und dieses könnte aus Schweizer Sicht zu seinem sehr erfolgreichen werden: Edoardo Mortara startet nämlich von der Pole.

    Dem Mahindra-Racing-Pilot gelang es, auf den anspruchsvollen Strassen von Dschidda die erste Julius Bär Pole Position des Teams seit fast zwei Jahren herauszufahren.

    Es ist Mortaras vierte Poleposition in seiner Karriere. Wenn er sie heute in einen Sieg umwandeln kann, könnte er mit 39 Jahren der älteste Rennsieger der Formel E werden.

  • 31. Januar

    Müller fährt hinter Mitch Evans aufs Podest

    Der Porsche-Fahrer Nico Müller erreichte in Miami in der Formel-E-WM den 2. Rang. Der Berner, der erstmals in dieser Kategorie aus der Pole Position gestartet war, lag während des gesamten Rennens in den Top 3. Er musste sich jedoch dem Neuseeländer Mitch Evans geschlagen geben. Dieser ist mit nun 15 Siegen der erfolgreichste Fahrer der Formel E. Für Müller ist es der erste Podestplatz in fünf Jahren.

    Der Genfer Edoardo Mortara klassierte sich auf Platz 6 unmittelbar vor dem Waadtländer Sébastien Buemi. Beide zeigten beeindruckende Aufholjagden, starteten sie doch von den Startplätzen 16 und 20.

  • 10. Januar 2026

    Mortara fährt in Mexiko auf Rang 2

    Starker Auftritt von Edoardo Mortara in Mexiko City! Im zweiten Saisonrennen schafft es der Schweizer nach hartem Kampf in der Schlussrunde auf den 2. Platz. Der Sieg geht an Nick Cassidy.

    Der Titelverteidiger Oliver Rowland im Nissan komplettierte das Podest. Für Mortara war es zwei Tage vor seinem 39. Geburtstag der 16. Podestplatz in der Formel E.

    Auch die weiteren Schweizer prägten das Rennen. Der Berner Nico Müller führte lange, musste sich am Ende aber mit Platz 9 zufrieden geben. Der aus der Pole Position gestartete Sébastien Buemi belegte nach einem Fahrfehler in der ersten Kurve, einer Aufholjagd und einem Reifenschaden Schlussrang 17.

    Das dritte Saisonrennen wird am 31. Januar in Miami ausgetragen, auf jener Strecke, die auch aus der Formel 1 bekannt ist.

  • 10. Januar 2026

    Buemi auf der Pole: Wer triumphiert in Mexico City?

    Die Formel E gastiert zum zweiten Saisonlauf 2026 in Mexico City. Vor einer leidenschaftlichen Kulisse kämpft die Weltelite um wichtige WM-Punkte. Auf über 2200 Metern Höhe stellt die dünne Luft Mensch und Maschinen vor grosse Herausforderungen. 

    Für die Schweizer ist die Ausgangslage hervorragend. Sébastien Buemi startet von der Pole Position, Edoardo Mortara von der dritten und Nico Müller von der fünften Startposition. Um 21.00 Uhr geht's los.

  • 6. Dezember 2025

    Jake Dennis gewinnt den Saisonauftakt in São Paulo

    Der Brite startet nach der Degradierung von Pascal Wehrlein von der ersten Position aus. Dennis fährt das Rennen taktisch und holt sich die Führung in der Schlussphase dank dem Attack Mode wieder zurück. Er gewinnt vor dem amtierenden Weltmeister Oli Rowland und Nick Cassidy.

    Für die Schweizer ist es ein gebrauchter Tag. Edoardo Mortara, von der dritten Position gestartet, kollidiert bereits in der ersten Kurve mit seinem Teamkollegen, Nyck De Vries, und wird dann in der 23. Runde von Lucas Di Grassi aus dem Rennen genommen.

    Nico Müller und Sébastien Buemi sind die Verlierer dieses Unfalls. Sie hatten kurz davor den Attack Mode aktiviert, dessen Vorteil allerdings durch die Safety-Car-Phase verpufft. Müller wird am Ende fünfter und Buemi achter.

    Müller ist in der vorletzten Runde Teil eines spektakulären Unfalls. Während alle wegen einer Gelben Flagge das Tempo reduzieren, reagiert der Rookie Pepe Marti zu spät und fährt ins Heck von Müller und Antonio Felix Da Costa. Marti überschlägt sich und kommt glücklicherweise mit dem Schrecken davon.

    Pepe Marti fährt ins Heck von Da Costa und überschlägt sich

    Pepe Marti fährt ins Heck von Da Costa und überschlägt sich

    06.12.2025

  • 6. Dezember 2025

    Wehrlein holt sich erste Pole-Position der Saison – und erhält Platzstrafe

    Der Deutsche Pascal Wehrlein sicherte sich in São Paulo im Finale der Duelle die Pole-Position über den Andretti-Fahrer Jake Dennis. Lange durfte sich der 31-Jährige allerdings nicht freuen. Wegen einer Strafe (durchdrehende Räder in der Boxengasse) wurde er drei Plätze zurück degradiert.

    So wird Wehrlein nicht nur hinter Dennis und dem im Qualifying drittplatzierten Dan Ticktum starten, sondern auch hinter dem Schweizer Edoardo Mortara, der es bis in Halbfinale schaffte und die viertschnellste Zeit auf den Asphalt brachte.

    Mortara war aus Schweizer Sicht der einzige Lichtblick im ersten Qualifying der Saison. Sébastien Buemi (10.) und Nico Müller (11.) schafften es nicht über die Gruppenphase hinaus.

    Das gelang auch Oliver Rowland nicht. Der amtierende Weltmeister fuhr nur auf Platz 13. und war gar langsamer als sein Teamkollege Norman Nato (7.), dem er in der letzten Saison keine Chance liess.


Was ist die Formel E?

Die Rennserie mit Elektromotoren wurde vom ehemaligen FIA-Präsidenten Jean Todt ins Leben gerufen und feierte am 2014 in Peking ihre Premiere. Sie verbindet Spektakel, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit. Die Formel E will mit ihrer Netto-Null-Strategie ein Zeichen für die Zukunft setzen und die Elektro-Mobilität fördern. Von den neuen Technologien, die für die Rennautos entwickelt werden, sollen auch Autohersteller profitieren, um den CO₂-Ausstoss weiter zu verringern.

Seit der ersten Saison ist die Formel E bestrebt, Rennen auf den Strassen von Grosstädten auf der ganzen Welt durchzuführen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Diese Philosophie wird auch bei der zwölften Saison beibehalten und so finden die sogenannte E-Prix in Städten wie London, Tokyo, Miami oder Berlin statt. Seit der Saison 2020/2021 ist die Formel E Mitglied des Motorsport-Dachverbands FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) und so darf sich der Gewinner der Fahrerwertung auch Weltmeister nennen.

Welches Auto wird gefahren?

Formel-E-Autos sind einsitzige Rennwagen mit Elektromotoren. Für die zwölfte Saison wurde das GEN3 EVO-Auto eingeführt. Der Bolide hat eine Maximalleistung von 350 kW (rund 470 PS), erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 320 Kilometer pro Stunde und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 1,86 Sekunden. Somit hat der GEN3 EVO eine höhere Beschleunigung als die aktuellen Formel-1-Rennautos.

Der Rennwagen wiegt ohne Fahrer 760 kg. Die Energie-Rekuperation beträgt 600 kW. Beim Rennstart, im Qualifying und beim Attack Mode wird der Allradantrieb aktiviert.

Ab der Saison 2026/2027 soll auf den GEN4 umgestiegen werden. Dieser wird mit Allradantrieb, ABS, Traction Control und mehr Power ausgestattet sein. Damit, und auch dank neuer Aerodynamik, soll die Geschwindigkeit in den Kurven erhöht werden.

Sébastien Buemi im GEN3 EVO.
Sébastien Buemi im GEN3 EVO.
KEYSTONE

Wie sieht ein Rennwochenende aus?

Ein normales Rennwochenende besteht aus zwei Tagen. Am Freitag wird eines von zwei 40-minütigen freien Trainings durchgeführt. Am Samstag beginnt der Renntag mit dem freien Training, gefolgt von der Qualifikation und dem Rennen.

Ausnahmen gibt es in Dschidda, Berlin, Monaco, Shanghai, Tokio und London. In diesen Städten gibt es sogenannte Double Headers, an denen zwei Rennen an einem Wochenende gefahren werden. So finden am Sonntag ein drittes Training sowie ein zweites Qualifying und Rennen statt.

In den Trainings geht es für die Fahrer darum, das Auto auf die Strecke abzustimmen und die Strategie für das Rennen auszuarbeiten.

In der Qualifikation werden die Startpositionen für das Rennen bestimmt. Die 20 Fahrer werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Ihnen stehen zehn Minuten zur Verfügung, um innerhalb der Gruppe unter die ersten vier zu fahren. In dieser Session ist die Leistung auf 300 kW begrenzt.

Die acht Schnellsten der ersten Phase kommen eine Runde weiter, wo sie in einem Viertel-, Halbfinal und Finale gegeneinander um die Pole-Position fahren. Wer sich diese holt, startet das Rennen aus erster Position. Für die sogenannten Duelle können die Fahrer auf die Maximalleistung von 350 kW und Allradantrieb zurückgreifen.

Für jedes Rennen wird von der FIA die Anzahl Runden bestimmt, zeitlich dauert es rund eine Stunde. Nach Safety-Car-Phasen können von der Rennleitung zusätzliche Runden hinzugeführt werden, weil die Autos während diesen Phasen mit geringerer Geschwindigkeit zirkulieren und Energie einsparen.

Beim Rennstart können die Fahrer ebenfalls das Allradantrieb-System verwenden. Ansonsten stehen ihnen 300 kW zur Verfügung, durch den «Attack Mode» können sie weitere 50 kW freischalten.

Was ist der «Attack Mode»?

Während der Rennen müssen die Fahrer durch die sogenannte «Activation Zone» fahren, ein Teil der Strecke abseits der Ideallinie, um einen Boost von 50 kW und den Allradantrieb zu aktivieren. Dieser Boost hilft insbesondere bei Positionskämpfen. 

Wie oft die Fahrer durch die «Activation Zone» und in welcher Zeitspanne sie den Attack Mode aktivieren können, bestimmt die FIA vor jedem Rennwochenende.

Wie werden die Punkte verteilt?

Die ersten zehn Klassierten des Rennens gewinnen Punkte. Der Sieger erhält 25 Punkte, der Zweitplatzierte 18, der Dritte 15 und der Zehnte noch einen Punkt. Für die schnellste Rennrunde gibt es einen Zusatzpunkt. Für den Sieger des Qualifyings gibt es zusätzlich noch drei Punkte.

Die gewonnenen Punkten fliessen sowohl in die Fahrerwertung als auch in die Teamwertung ein. Wer am Ende der Saison die meisten Punkte auf dem Konto hat, wird Weltmeister.

Wo wird gefahren?

In der Saison 2025/2026 werden von Dezember bis August 17 Rennen an elf verschiedenen Orten ausgetragen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Rennen in Monaco, Tokio, Berlin und das Saisonfinale in London. Gefahren wird hauptsächlich auf Stadtkursen. In Shanghai finden die Rennen auf einer klassischen, wenn auch in einem veränderten Layout, Rennstrecke statt.

Wie viele Teams fahren in der Formel E?

Insgesamt fahren zehn Teams à zwei Fahrer in der Formel E. Mit Citroën, Jaguar, Porsche und Nissan gehören namhafte Hersteller zum Teilnehmerfeld. In der letzten Saison hat sich Porsche mit dem deutschen Piloten Pascal Wehrlein und dem Portugiesen Antonio Felix da Costa den Team-Titel geholt.

Wer sind die Stars?

Mit Jean-Éric Vergne, Nyck de Vries, Lucas di Grassi, Pascal Wehrlein und dem Schweizer Sébastien Buemi sind ehemalige Formel-1-Fahrer im Feld.

Buemi, di Grassi, Vergne und Antonio Felix da Costa sind seit der ersten Saison dabei. Buemi und Mitch Evans sind mit je 14 Siegen die erfolgreichsten Fahrer. Jean-Éric Vergne hat als einziger zweimal die Fahrerwertung gewonnen.

Der amtierende Fahrer-Weltmeister ist der Brite Oliver Rowland im Nissan.

Wer sind die Schweizer?

Buemi ist nicht als einziger Schweizer am Start. Mit Edoardo Mortara und Nico Müller hat die Schweiz zwei weitere Trümpfe.

Von den drei ist Sébastien Buemi wohl der bekannteste. 55 Formel-1-Rennen hat der Mann aus Aigle bestritten, zu einem Podestplatz hat es nie gereicht. Mehr Erfolge hat Buemi in der Langstrecken-Weltmeisterschaft gefeiert. Da ist er bis jetzt viermal Fahrer-Weltmeister geworden und hat viermal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen. 2015/2016 hat Buemi die Fahrerwertung der Formel E gewonnen, vergangene Saison holte sich Buemi in Monaco nach sechs Jahren Abstinenz seinen 14. Rennsieg.

Buemi gehört zu den erfahrenen Formel-E-Fahrern.
Buemi gehört zu den erfahrenen Formel-E-Fahrern.
KEYSTONE

Mortara steht vor seiner neunten Saison. Bisher hat er 111 Rennen bestritten, von denen er sechs gewonnen hat. In der Saison 2020/2021 wurde er Zweiter in der Fahrerwertung. Ausgerechnet sein heutiger Teamkollege Nyck De Vries stand ihm damals vor der Sonne.

Mortara steht vor seiner neunten Saison.
Mortara steht vor seiner neunten Saison.
IMAGO/PsnewZ

Nico Müller ist der dritte im Bunde. Der 33-Jährige ist auf die neue Saison hin zu Porsche gewechselt. Da steht er seit einigen Jahren als Werksfahrer unter Vertrag, darf nun auch für das Formel-E-Team an den Start gehen. Müller war früher besonders in der DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) erfolgreich unterwegs. Da konnte er zehn Rennsiege feiern und schrammte 20219 und 2020 haarscharf am Titel vorbei. In der Formel E wartet er seit fünf Jahren auf seinen zweiten Podestplatz.

Fährt neu für Porsche: Nico Müller.
Fährt neu für Porsche: Nico Müller.
IMAGO/Andreas Beil

Die gesamte Saison kannst du auf blue Zoom live mitverfolgen.

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