Olympia-Ticker

Olympia-Ticker: Schweden wirft Kanada raus ++ Finnland nervt die Hockey-Schweiz ++ Werner knapp an Bronze vorbei ++ Gold-Heldinnen wieder in der Schweiz ++ Schock für Frauenstaffel

Redaktion blue

16.2.2022

Die Olympischen Winterspiele in Peking nähern sich dem Schlussspurt. Mit Lara Gut-Behrami und Corinne Suter werden zwei Olympiasiegerinnen heute in Zürich empfangen. Zudem sind beide Hockey-Nationalmannschaften im Einsatz. Im Live-Ticker verpasst du nichts.

Redaktion blue

16.2.2022

Das Wichtigste vom 16. Februar in Kürze

  • Slalom der Männer ist Loïc Meilard als Fünfter der beste Schweizer und verpasst die Bronzemedaille um lediglich 10 Hundertstel. Daniel Yule wird Sechster. Olympiasieger wird der Franzose Clément Noël.
  • Freeskier Andri Ragettli verpasst im Slopestyle-Finale das Podest als unglücklicher Vierter knapp. Fabian Bösch springt auf den sechsten Schlussrang, Kim Gubser muss verletzt passen.
  • Die Männer-Eishockey-Nationalmannschaft ist im Viertelfinal gegen Finnland gescheitert. Sie unterliegt mit 1:5. 
  • Auch die Eishockey-Frauen scheitern an Finnland. Sie verlieren das Spiel um Platz 3 mit 0:4 und verpassen die zweite Olympia-Medaille nach 2014.
  • Im Aerials verpasst Pirmin Werner eine Medaille knapp und wird Vierter. Noé Roth klassiert sich auf Position 8.
  • Die Schweizer Curlerinnen qualifizieren sich mit einem souveränen 8:4-Sieg über Südkorea definitiv für die Halbfinals. Die Männer verlieren dagegen gegen China mit 5:6 und können die Halbfinals nicht mehr erreichen.
  • Nadine Fähndrich und Laurien van der Graaff bei ihrem letzten gemeinsamen Teamsprint den Coup und schliessen den Wettkampf auf dem 7. Rang ab. Gold geht überraschend an Deutschland.

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  • Schweden zieht nach Sieg über Kanada in Halbfinal ein

    Schweiz-Bezwinger Finnland, Rekord-Olympiasieger Russland, die Slowakei und Schweden stehen als Halbfinalisten beim Eishockey-Turnier fest.

    Russland hatte am Mittwoch im Viertelfinale viel Mühe mit den Debütanten aus Dänemark beim 3:1. Die Slowakei warf das junge US-Team mit 3:2nach Penaltyschiessen aus dem Turnier. Im letzten Viertelfinale setzte sich Schweden mit 2:0 gegen die Kanadier durch. Im ersten Halbfinale am Freitag (5.10 Uhr MEZ) trifft Finnland auf die Slowakei. Im Anschluss (14.10 Uhr MEZ) bekommt es die russische Auswahl mit Schweden zu tun.

  • Ukrainische Langläuferin sorgt für zweiten Dopingfall

    Die Olympischen Winterspiele in Peking haben ihren zweiten Doping-Fall. Die ukrainische Langläuferin Valentina Kaminska wurde nach Angaben der Internationalen Test-Agentur (ITA) positiv auf verbotene Substanzen getestet. Die Sportlerin sei über den Fall informiert und bis zur Klärung suspendiert worden.

    Die 34-jährige Kaminska hatte schon an den Winterspielen 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang teilgenommen. Bei den Wettbewerben im chinesischen Zhangjiakou hatte sie über zehn Kilometer im klassischen Stil Platz 79 und im Sprint Rang 70 belegt. Mit der Staffel war sie 18. geworden.

    Zuvor war bereits der iranische Ski-Rennfahrer Hossein Saveh Shemshaki bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Für grossen Wirbel sorgt bei den Winterspielen die Doping-Affäre um die russische Eiskunstläuferin Kamila Waljewa. Die Gold-Favoritin bei den Damen war allerdings bereits im Dezember positiv auf ein verbotenes Herzmittel getestet worden. Ihr Dopingvergehen wurde jedoch erst während Olympia in Peking bekannt.

  • Kreienbühl vom Kiesweg bis zur Olympia-Halfpipe

    Für Rafael Kreienbühl ist der olympische Genting Snow Park der Freestyler kein Neuland. Der Zürcher Freeskier (Halfpipe), der zum zweiten Mal an Olympischen Spielen teilnimmt, gastierte im Weltcup schon zweimal im chinesischen Resort in der Gegend von Zhangjiakou. Seit seinen Besuchen Ende 2017 und Ende 2019 hat sich die Umgebung allerdings drastisch verändert.

    «Es fühlt sich an, als wäre ich an einem anderen Ort», schilderte Kreienbühl nach seinen neusten Eindrücken. «Vor zwei Jahren standen die Hälfte der Gebäude noch nicht, und vor vier Jahren gab es die Autobahn von Peking hierher noch nicht. Die letzten 40 Minuten fuhren wir beim ersten Mal auf einem Kiesweg», so Kreienbühl.

  • Finninnen zu stark für die Eishockey-Frauen

    Wenige Stunden nach den Schweizer Männern müssen sich auch die Eishockey-Frauen im olympischen Turnier Finnland geschlagen geben. Sie verlieren das Spiel um Platz 3 0:4.

    Damit geht der Traum von der zweiten Olympia-Medaille für das Schweizer Frauen-Nationalteam nach Bronze 2014 in Sotschi nicht in Erfüllung. Nachdem sie die Finninnen in der Vorrunde noch hatten bezwingen können, gelang es den Schweizerinnen nicht, sich für die im WM-Bronzespiel im letzten August erlittene Niederlage an den Nordländerinnen zu revanchieren.

    Die Schweizerinnen gerieten im kleinen Final in der 12. Minute in Rückstand. Das 0:2 zu Beginn des Schlussdrittel kassierte das Team von Trainer Colin Muller in Überzahl, das 0:3 (55.) und 0:4 (60.) in Unterzahl.

  • Pirmin Werner verpasst Bronzemedaille knapp

    Im Aerials verpasst Pirmin Werner eine Medaille knapp und wird Vierter. Beim finalen Sprung klappte die Landung nicht ganz wunschgemäss. Noé Roth klassiert sich auf Position 8.

    Olympiasieger wird der Chinese Qi Guangpu. Silber respektive Bronze gingen an den Ukrainer Alexander Abramenko und den Russen Ilja Burow. Mehr dazu hier.

  • Deutsche Olympiasieger kritisieren IOC-Boss Bach

    Die Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt haben sich enttäuscht über das Verhalten von IOC-Präsident Thomas Bach bei ihrem Sieg gezeigt. «Es war einfach ein komischer Auftritt. Er war nur kurz für das Foto da und schwupps, war er schon wieder weg», sagte Arlt dem «Münchner Merkur» und der «tz». Bei ihrem insgesamt fünften Olympiasieg am Mittwoch vergangener Woche war Bach anwesend, verschwand nach dem Siegerfoto jedoch nach Angaben der Rodler noch vor der Medaillenübergabe wieder.

    Für Arlt, der im November bei einem Aufenthalt an der Olympia-Bahn wegen eines falsch-positiven Coronatests in ein schäbiges Quarantäne-Hotel mit Kakerlaken-Befall musste, hatte Bachs Auftritt einen faden Beigeschmack. «Dass er nach unseren negativen Erlebnissen letztes Jahr in Peking so gar keinen Small Talk angefangen und nachgefragt hat, hat uns schon verwundert», sagte der 34-Jährige.

  • Baumann/Hediger holen ein Diplom

    Die Langläufer Jonas Baumann und Jovian Hediger schliessen den Team-Sprint in der klassischen Technik im 8. Rang ab. Gold geht an die Norweger mit Schlussläufer Johannes Hösflot Klaebo. Silber gewinnt Finnland, Bronze holen die Russen.

  • Eishockey-Nati der Männer an Finnland gescheitert

    Das Turnier der Männer endet für die Schweiz in den Viertelfinals. Einen Tag nach dem Sieg gegen Tschechien verlor die Auswahl von Patrick Fischer gegen Finnland 1:5.

    Miro Aaltonen und Mikko Lehtonen sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 112 Sekunden bis zur 11. Minute für die frühe 2:0-Führung und den entscheidenden Vorteil für die Finnen. Nach 23 Minuten stand es 3:0 für Finnland. Darauf ersetzte Fischer Torhüter Reto Berra durch Leonardo Genoni.

    Das einzige Tor für die Schweiz erzielte Andres Ambühl kurz vor der zweiten Pause zum 1:3. In den letzten fünf Minuten schossen die Finnen die Treffer zum 4:1 und 5:1 ins leere Tor. Mehr dazu hier.

  • Schweizer Frauen mit Platz 7 im Team-Sprint – Van der Graaff/Fähndrich verpassen Coup klar

    Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich, die WM-Zweiten im Team-Sprint, verpassen einen weiteren Coup klar. Zum Podestplatz fehlen mit dem 7. Rang rund 50 Sekunden.

    Insbesondere Laurien van der Graaff hatte zu kämpfen. Auf jeder ihrer drei Teilstrecken wurde der Rückstand auf die Spitze grösser, nachdem ihre Kollegin das Loch jeweils zugelaufen hatte. Beim letzten Einsatz brach die Davoserin ein und schickte Nadine Fähndrich mit 48 Sekunden an Position 8 ins Rennen.

    Gold ging völlig überraschend an Deutschland mit der Ersatzfrau Victoria Carl. Silber holten die Schwedinnen, Bronze die Russinnen. Mehr dazu hier.

  • Gold-Heldinnen Gut-Behrami und Suter zurück in der Schweiz

    Die Olympiasiegerinnen Lara Gut-Behrami und Corinne Suter sind aus Peking zurückgekehrt. Am Flughafen Zürich wurden sie von Fans und Medien herzlich empfangen. 

    Gut-Behrami und Suter müde aber glücklich zurück in der Schweiz

    Gut-Behrami und Suter müde aber glücklich zurück in der Schweiz

    Die Olympiasiegerinnen Lara Gut-Behrami und Corinne Suter sprechen nach ihrer Rückkehr aus China über das Erlebte und die anstehenden Tage. Die Frage, wo Lara Gut-Behramis Medaillen geblieben sind, wir ebenfalls beantwortet.

    16.02.2022

  • Schweizer Curler vergeben letzte Chance

    Die Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz kommen für eine Olympia-Medaille nicht mehr in Frage. Mit einer 5:6-Niederlage gegen China verpassen sie die letzte Chance auf die Halbfinal-Qualifikation.

    Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz, die Olympia-Dritten 2018, totalisieren nun drei Siege und fünf Niederlagen. Auch ein Sieg im letzten Round-Robin-Spiel vom Donnerstag gegen Topfavorit Schweden würde den Curlern des CC Genf nichts mehr nützen.

  • Schock für Schweizer Frauenstaffel

    Die Schweizer Frauenstaffel muss den Wettkampf auf dem ersten Teilstück aufgeben. Irene Cadurisch trifft nicht in der Wechselzone ein.

    Eine Viertelstunde später war die Bündnerin auf den TV-Bildern zu sehen. Sie wurde im Zielbereich medizinisch betreut, war aber ansprechbar. Gemäss ersten Angaben hatte sie Probleme mit dem Kreislauf. Wie Swiss-Ski mitteilte, ist Irene Cadurisch zurzeit zusammen mit Teamarzt Patrick Noack auf der Medical Station. Ihr Zustand sei stabil.

    Die 30-Jährige hatte einen miserablen Start erwischt. Trotz bloss zwei Nachladern war sie bereits nach dem ersten Schiessen klar Letzte, nach dem Stehend-Anschlag mit einem weiteren Nachlader war der Rückstand schon auf 2 Minuten angewachsen. Mehr dazu hier.

    Irene Cadurisch, hier bei ihrem Einsatz 2018 an den Spielen von Pyeongchang, war in Peking als Startläuferin unterwegs.
    Bild: Keystone
  • Van der Graaff/Fähndrich mit Finalvorstoss

    Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich, die WM-Zweiten im Team-Sprint, schaffen in dieser Disziplin den Vorstoss in den Final (ab 10.15 Uhr).

    Das Duo erreichte in ihrem Vorlauf Platz 4, was direkt fürs Weiterkommen reicht. 10 Teams werden den Endlauf bestreiten.

    Der Team-Sprint wird diesmal in der klassischen Technik gelaufen, was den Schweizer Frauen nicht sonderlich behagt. Jonas Baumann und Jovian Hediger bestreiten ihren Vorlauf um 9.45 Uhr.

  • Überraschung im Eishockey: Slowakei bodigt USA

    Die Slowakei schlägt die USA im Penaltyschiessen und wirft den bisher noch ungeschlagenen Top-Favoriten damit überraschend im Viertelfinal aus dem Turnier.

    43,7 Sekunden fehlten der mehrheitlich aus College-Spielern bestehenden amerikanischen Mannschaft zum Einzug in die Halbfinals. 2:1 führten die USA, ehe der slowakische Captain Marek Hrivik im Fallen einen Abpraller zum 2:2 verwertete.

    Den einzigen und damit entscheidenden Treffer im Penaltyschiessen erzielte Peter Cehlárik. Die USA scheiterten in allen fünf Versuchen.

  • Resultate der Frauen-Konkurrenz wegen Fall Waljewa nur vorläufig

    Die Resultate des Frauen-Wettbewerbs mit der nach dem Kurzprogramm führenden Kamila Waljewa werden laut IOC als vorläufig gelten und mit einem Stern versehen.

    Der Grund dafür sind die laufenden Ermittlungen in der Doping-Affäre um die 15-jährige Russin, sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Nach dem Kurzprogramm führt Waljewa die Konkurrenz in Peking an, die Entscheidung in der Kür mit der Schweizerin Alexia Paganini fällt am Donnerstag.

    Mehr dazu gibt's hier

  • Tirinzoni und Co. schlagen auch Südkorea

    Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni spielen definitiv um die Medaillen. Mit einem 8:4-Sieg gegen Südkorea machen sie die Halbfinal-Qualifikation auch rechnerisch klar.

    Mit einem starken letzten End und zwei gestohlenen Steinen sicherten sich die zweifachen Weltmeisterinnen Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz gegen die Olympia-Zweiten von 2018 den Sieg, womit sie die Round Robin mindestens im 2. Rang abschliessen werden.

    Mit sieben Siegen aus acht Spielen liegen die Schweizerinnen weiterhin an der Tabellenspitze vor dem schwedischen Quartett, gegen das sie ihre einzige Niederlage kassiert haben. Zum Abschluss der Round Robin treffen Tirinzoni und Co. am Donnerstag auf Japan. Die Halbfinals gehen am Freitag über die Bühne.

    Die Schweizer Curlerinnen setzen auch gegen Südkorea ihre Erfolgsserie fort und stehen in den Halbfinals.
    Bild: Keystone
  • Keine Slopestyle-Medaille für Ragettli und Co.

    Für die Schweizer Freestyler setzt es im Slopestyle-Final eine Enttäuschung ab. Andri Ragettli, der Beste der Qualifikation, und Fabian Bösch fliegen an den Medaillen vorbei. Kim Gubser gibt Forfait.

    Viel fehlte nicht zur ersten Olympia-Medaille von Andri Ragettli. Am Ende lag der 23-Jährige aus Flims 1,85 Punkte hinter dem Schweden Jesper Tjader, der Bronze holte, sodass dem Bündner nur der undankbare vierte Platz blieb.

    Andri Ragettli ist nach dem unglücklichen vierten Rang bitter enttäuscht.
    Bild: Keystone

    Ragettli zeigte zwei gute Läufe, schaffte es aber nicht, sich im Vergleich zur Qualifikation noch einmal zu steigern. Im ersten Run gelang ihm ein Rail-Abschnitt nicht ganz nach Wunsch, im zweiten Lauf, seinem besten, bekundete er beim zweiten Sprung Mühe mit dem Grab, was ihn letztlich die Medaille kostete. Im dritten Versuch, als er alles riskieren musste, missglückte Ragettli bereits der erste Sprung, womit der Traum von Edelmetall platzte.

    Bösch zeigte einen guten ersten Run, der – ähnlich wie in der Qualifikation – relativ tief bewertet wurde und ihm «nur» 78,05 Punkte einbrachte. Eine Steigerung gelang dem 24-Jährigen aus Engelberg danach nicht mehr, weil er jeweils bereits in der Rail-Section patzte. Der Qualifikations-Achte Kim Gubser konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht zum Final antreten.

  • Slalom der Männer: Meillard nach erstem Lauf in Medaillen-Lauerposition

    Loïc Meillard befindet sich für den Finaldurchgang des Olympia-Slaloms in einer guten Ausgangslage. Als Vierter verliert der Romand nur drei Zehntel auf Leader Johannes Strolz.

    Gleich acht Fahrer sind allerdings vor dem zweiten Lauf, der um 6.45 Uhr Schweizer Zeit beginnt, innerhalb von nur 0,45 Sekunden klassiert. Hinter dem österreichischen Kombinations-Olympiasieger Strolz folgt das norwegische Duo Henrik Kristoffersen und Sebastian Foss-Solevaag mit nur zwei respektive sechs Hundertsteln Rückstand. Zu den Top 8 gehören neben Meillard auch noch Linus Strasser, Clément Noël, Michael Matt und Tommaso Sala.

  • Ausgeglichene Bilanz der Schweizerinnen in Bronzespielen

    Die Schweizer Eishockeyanerinnen stehen in Peking zum fünften Mal an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in einem Bronzespiel. Die bisherige Bilanz ist mit 2:2 Siegen ausgeglichen. Die Chancen stehen also nicht schlecht. Hier geht's zum Artikel.