Emotionale Szenen nach Hockey-FinalUS-Cracks ehren toten Kollegen nach Olympiasieg und feiern mit seinen Kindern
dpa
23.2.2026 - 09:23
Videoanruf von Trump: US-Cracks Eishockey-Olympiasieger - Gallery
Emotionale Geste nach dem Sieg im Eishockey-Finale.
Bild: dpa
Die US-Cracks feiern mit dem Trikot des verstorbenen Kollegen Johnny Gaudreau und seinen Kindern.
Bild: KEYSTONE
Grenzenlose Freude: Die Amerikaner kurz nach dem Sieg gegen den großen Rivalen Kanada.
Bild: dpa
Matt Boldy erzielte nach einem tollen Alleingang das 1:0.
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Torhüter Hellebuyck war der überragende Mann im US-Team.
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Videoanruf von Trump: US-Cracks Eishockey-Olympiasieger - Gallery
Emotionale Geste nach dem Sieg im Eishockey-Finale.
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Die US-Cracks feiern mit dem Trikot des verstorbenen Kollegen Johnny Gaudreau und seinen Kindern.
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Grenzenlose Freude: Die Amerikaner kurz nach dem Sieg gegen den großen Rivalen Kanada.
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Matt Boldy erzielte nach einem tollen Alleingang das 1:0.
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Torhüter Hellebuyck war der überragende Mann im US-Team.
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Ohne seinen Kapitän verzweifelt Kanada im Olympia-Finale am US-Keeper. Erstmals seit 1980 geht Eishockey-Gold an die USA. Die Amerikaner zeigen eine bewegende Geste – und erhalten einen Anruf von Präsident Trump.
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DPA, Redaktion blue Sport
23.02.2026, 09:23
23.02.2026, 09:27
dpa
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Die USA gewinnen durch ein 2:1 nach Verlängerung gegen Kanada erstmals seit 1980 wieder olympisches Eishockey-Gold, wobei Torhüter Connor Hellebuyck mit herausragenden Paraden zum Matchwinner wird.
Nach dem Sieg gedenkt das Team emotional des tödlich verunglückten NHL-Stars Johnny Gaudreau, indem es mit seinem Trikot über das Eis fährt.
US-Präsident Donald Trump gratuliert den Spielern per Videoanruf in der Kabine, während Kanada ohne den verletzten Captain Sidney Crosby erstmals ein Olympia-Finale gegen den Erzrivalen verliert.
Nach der emotionalen Erinnerung an den gestorbenen Mitspieler Johnny Gaudreau des US-Eishockeyteams rief Präsident Donald Trump in der Kabine der Olympiasieger an. «Ich weiss nicht, ob es per Facetime oder was auch immer war, aber die Spieler haben mit ihm gesprochen und er hat seinen Respekt ausgedrückt und gratuliert», berichtete US-Trainer Mike Sullivan nach dem dritten Eishockey-Olympiasieg nach 1960 und 1980 – auf den Tag genau 46 Jahre nach dem «Miracle on Ice». «Wir sind alle stolze Amerikaner, das war ein grossartiger Moment», sagte US-Kapitän Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs zum Trump-Anruf.
Nach dem 2:1 nach Verlängerung im Finale von Mailand gegen den Erzrivalen Kanada fuhren die Olympiasieger mit einem Gaudreau-Trikot über das Eis. «Das war sehr emotional. Johnny war mit uns hier. Er hat uns allen so viel bedeutet. Man kann nicht beschreiben, was er für uns und das Eishockey geleistet hat», sagte Co-Captain Charlie McAvoy (Boston Bruins).
Emotionale Jubelgeste für verstorbenen Gaudreau
NHL-Star Gaudreau von den Columbus Blue Jackets war wie sein Bruder Matthew Ende August 2024 beim Radtraining durch einen Unfall ums Leben gekommen. Ein vermutlich unter Alkoholeinfluss stehender SUV-Fahrer hatte beide umgefahren. «Das war speziell», kommentierte auch US-Skistar Lindsey Vonn aus der Heimat.
Gaudreaus Trikot sei bei jeder Partie in der Umkleidekabine der Mannschaft gewesen, erklärte auch US-Captain Auston Matthews nach dem Gold-Gewinn. «So viele Spieler in diesem Team sind mit ihm aufgewachsen, standen ihm nahe und sind hier im Geiste bei uns. Das ist grossartig.» Auf einem Gruppenfoto hielten die Spieler dann auch die kleinen Kinder von Gaudreau auf dem Arm, lächelten mit diesen für den Schnappschuss in die Kamera.
Das US-Team posiert nach dem Olympiasieg für die Kameras. Mit dabei sind auch die Kinder von Johnny Gaudreau.
Keystone
Vor dieser Geste hatten die US-Boys am Schlusstag der Winterspiele den Topfavoriten Kanada dank des überragenden Torhüters Connor Hellebuyck von den Winnipeg Jets entzaubert. «Er war ohne Zweifel unser Held heute», sagte Coach Sullivan und Matthew Tkackchuk von Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers sagte: «Das war sicher eine der besten Leistungen überhaupt, die wir jemals gesehen haben.»
Überragender Torhüter Hellebuyck
Mit teils unwirklichen Paraden hatte der 32-Jährige die kanadischen Stars um Olympia-Topscorer Connor McDavid entnervt und überhaupt die Verlängerung erzwungen. Dort schoss Jack Hughes von den New Jersey Devils die USA in der zweiten Minute zum dritten Olympiasieg nach 1960 und 1980. Vor 46 Jahren hatte eine US-Collegeauswahl in Lake Placid die damals übermächtig erscheinende Sowjetunion geschlagen und später Gold gewonnen. «Das hat seitdem definitiv zu lange gedauert», sagte Auston Matthews.
In der regulären Spielzeit hatten Matt Boldy (6. Minute) von Minnesota Wild für die USA und Cale Makar (39.) von Colorado Avalanche für Kanada getroffen. Top-Favorit Kanada ohne den verletzten Kapitän Sidney Crosby verlor damit erstmals ein Olympia-Finale gegen den grossen Erzrivalen. Schon das Frauenfinale hatten die USA gegen das Mutterland des Eishockeys gewonnen. Bronze bei den Männern gewann Finnland durch ein 6:1 am Vorabend gegen die Slowakei.
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