Streit um Skeleton-Helm Ukrainer Heraskewitsch bei Olympia ausgeschlossen

SDA

12.2.2026 - 09:37

Im umstrittenen Helm durfte der Ukrainer Wladislaw Heraskewitsch bloss die Trainingsläufe bestreiten. Weil er sich weigerte, in einem anderen Helm zu starten, wurde er vom IOC von den Winterspielen ausgeschlossen
Im umstrittenen Helm durfte der Ukrainer Wladislaw Heraskewitsch bloss die Trainingsläufe bestreiten. Weil er sich weigerte, in einem anderen Helm zu starten, wurde er vom IOC von den Winterspielen ausgeschlossen
Keystone

Der Ukrainer Wladislaw Heraskewitsch ist im Streit um seinen Helm durch den Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. 

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Der Kopfschutz zeigt Bilder von Sportkollegen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Das IOC hatte diesen Helm nicht zugelassen.

Am Mittwoch hatte Heraskewitsch auf seinem Instagram-Profil noch gehofft, dass das IOC einlenken werde. 24 Stunden später – und nach einer weiteren Anhörung – wurde der 27-Jährige «mit Bedauern» von den Winterspielen ausgeschlossen und ihm die Akkreditierung entzogen.

Heraskewitsch provozierte diesen Entscheid, weil er zu keinem Kompromiss bereit war. Er durfte alle Trainingsläufe mit dem umstrittenen Kopfschutz bestreiten. Er hätte sogar mit seinem Wunschhelm durch die Mixed-Zone laufen dürfen. Das Tragen des Helmes im Rennen ging dem IOC aber zu weit.