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Auf dem Weissenstein holte sich Sinisha Lüscher mit lädiertem Finger den Kranz, nun pausiert er.
KEYSTONE
Sinisha Lüscher beisst auf dem Weissenstein auf die Zähne. Er renkt sich den Finger mehrmals aus- und ein und holt sich den Kranz. Für den Brünig sagt er ab.
Der Finger von Sinisha Lüscher will noch nicht. Der 19-jährige Nordwestschweizer hat sich auf dem Weissenstein verletzt. Obschon ihm seine Betreuer am vergangenen Samstag dazu rieten, das Fest abzubrechen, zog Lüscher durch. Mit lädiertem Finger holte er sich seinen ersten Bergkranz.
Auf dem Weg zu seinem insgesamt 16. Eichenlaub renkte sich Lüscher im 2. Gang gegen Florian Gnägi während des Kampfes den Finger aus. Er bat den Kampfrichter um eine kurze Pause. Daraufhin rannte der Solothurner zu seinen Betreuer Jürg Monhart, der ihm den Finger wieder einrenkte (blue Sport berichtete live).
Nach dem kurzen Unterbruch schritt Lüscher wieder in den Ring und bodigte Eidgenosse Gnägi platt. In den anschliessenden Kämpfen renkte sich Lüscher den Finger immer wieder aus- und ein. Eine schmerzvolle Erfahrung.
Nach dem Kranzgewinn auf dem Solothurner Hausberg ist für Lüscher klar: Mit dem Brünig wird nichts. Lüscher verpasst den Klassiker, das teilte Trainer Monhart dem «Blick» mit. Die Heilung des Fingers steht nun hinsichtlich des Eidgenössischen Schwingfests Ende August im Vordergrund. In Mollis strebt Lüscher seinen ersten eidgenössischen Kranz an.
Das Brünig-Schwinget findet am kommenden Sonntag statt. Dann wird die Nachfolge von Vorjahressieger Pirmin Reichmuth gesucht.