Jansrud gewinnt vor Svindal – Feuz Vierter: «Das ist nicht WM-würdig»

9.2.2019 - 14:44, SDA

Die norwegischen Routiniers schlagen in der WM-Abfahrt in Are zu. Kjetil Jansrud gewinnt vor Teamkollege Aksel Lund Svindal, derweil Beat Feuz eine Medaille knapp verpasst. Schuld daran war auch das Wetter.

In einem von Schneefall und Nebel begleiteten Rennen mit schlechter Sicht war die Erfahrung ganz besonders gefragt. Und diesbezüglich bringen Jansrud und Svindal sehr viel mit. Beide hatten am Mittwoch im Super-G eine kapitale Niederlage bezogen. Svindal als 16., Jansrud als 22. Doch in der Abfahrt, deren Start wegen des schlechten Wetters lange unwahrscheinlich schien, schlugen die Norweger zurück.


Die Fahrten von Jansrud, Svindal und Feuz


Der 33-jährige Jansrud, der Super-G-Olympiasieger von 2014, sicherte sich erstmals einen WM-Titel, indem er seinen Kollegen Svindal um 2 Hundertstel hinter sich liess. Svindal bestritt das allerletzte Rennen seiner grossartigen Karriere. Nach zwei Olympiasiegen und drei WM-Titeln darf der mit einer 13. Medaille an Grossanlässen abtreten.

Bronze um 11 Hunderstel verpasst

Pech hatte indes Beat Feuz, der sich aufgrund seiner langen Verletzungsgeschichte bei so schwierigen Verhältnissen wohl etwas schwerer tut als andere. Um 11 Hundertstel verpasste der Emmentaler als Vierter die Bronzemedaille, die ihm der Österreicher Vincent Kriechmayr wegschnappte. Einer wie Feuz, der in 10 der 11 letzten Weltcup-Abfahrten auf dem Podium vertreten war, hätte es zweifellos auch im wichtigsten Rennen des Winters verdient, in den Medaillenrängen vertreten zu sein.

Die übrigen Schweizer konnten nicht in den Kampf um die Spitzenränge eingreifen. Der mit Nummer 3 gestartete Mauro Caviezel wurde Neunter, Niels Hintermann, Carlo Janka und Gilles Roulin landeten ausserhalb der Top 20. Janka äusserte sich nach dem Rennen im Interview mit «SRF Sport» ebenfalls kritisch, was die Durchführung des Rennen betrifft.

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