Federica Brignone feiert den perfekten Start in die Ski-WM, gewinnt die Kombination und erfüllt sich mit ihrer ersten Goldmedaille an einem Grossanlass einen bisher unerfüllten Wunsch.
Federica Brignone wird bei den Olympischen Spielen vor einem Jahr Kombinations-Dritte und fährt im Riesenslalom, wo sie 2018 in Pyeongchang bereits Olympia-Bronze gewinnt, zu Silber. 2020 kürt sie sich zudem zur Gesamtweltcupsiegerin.
Nur eine Goldmedaille an einem Grossanlass bleibt der Italienerin in ihrer erfolgreichen Laufbahn verwehrt, bis am Montag zum Auftakt der Ski-WM die grosse Stunde der Italienerin schlägt. Brignone gewinnt in Méribel die Alpine Kombination und darf sich ab sofort Weltmeisterin nennen.
Die 32-Jährige erfüllt sich mit WM-Gold einen grossen Wunsch, wie sie kurz vor den Titelkämpfen im Gespräch mit blue Sport verrät: «Ich habe in meiner Karriere alles gewonnen, ausser dieser Goldmedaille. Das ist etwas, was ich sehr gerne noch erreichen würde. Das ist mein Ziel.»
Zugleich macht sie klar: «Schon nur mit einer Medaille nach Hause zu kommen, wäre toll für mich. Meine Karriere wird nicht geschmälert, sollte ich keine Goldmedaille gewinnen.» Das hat sich mittlerweile bekanntlich erledigt.
Was Brignone die Goldmedaille bedeutet, ist spätestens während der Siegerehrung und der italienischen Nationalhymne zu sehen. Und die WM in Frankreich hat ja soeben erst begonnen. Tritt die frischgebackene Kombi-Weltmeisterin die Heimreise gar als mehrfache Medaillen-Gewinnerin an?