Van Der Graaff und Fähndrich im Viertelfinal out – Cologna scheitert bereits in Qualifikation

SDA

30.11.2018 - 12:33

Dario Cologna scheitert in Lillehammer wie alle Schweizer Männer bereits in der Qualifikation
Source: Getty

Beim Langlauf-Weltcup in Lillehammer scheiden Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich im Skating-Sprint im Viertelfinal aus. Bei den Männern übersteht kein Schweizer die Qualifikation für die K.o.-Phase.

Van der Graaff zeigte sich in der von ihr bevorzugten Skating-Technik deutlich stärker als noch in Kuusamo, wo sie im Klassisch-Sprint die Qualifikation nicht überstanden hatte. Als 14. musste die 31-jährige Davoserin diesmal ebenso wenig zittern wie die acht Jahre jüngere Luzernerin Nadine Fähndrich als 17. Im Viertelfinal war dann aber für beide Endstation. Van der Graaff scheiterte als 6. und letzte ihres Laufs deutlich, und auch für Fähndrich fehlte als 4. einiges zum Halbfinal-Einzug.

Distanz-Spezialistin Nathalie von Siebenthal verpasste die Qualifikation nicht überraschend ebenso wie die Rückkehrerin Therese Johaug oder die letztjährige Gesamt-Weltcupsiegerin Heidi Weng.

Cologna und Schweizer Männer enttäuschen

Sämtliche Schweizer Männer, darunter auch Dario Cologna, waren deutlich in der Qualifikation gescheitert. Für Dario Cologna war es nicht ganz der Weltcup-Einstieg, den er sich vorgestellt hatte. Nachdem er den Auftakt vor einer Woche in Kuusamo ausgelassen hatte, belegte der vierfache Olympiasieger in der Qualifikation des Skating-Sprints im Olympia-Ort von 1994 nur den 73. Platz unter 108 Klassierten.

Ein 30. Rang und damit das Erreichen der Viertelfinals war zwar für Cologna kaum realistisch, doch der Rückstand von gut 16,7 Sekunden auf den Qualifikationsschnellsten und letztjährigen Gesamt-Weltcup-Sieger Johannes Hösflot Klaebo ist doch beträchtlich. Der erste richtige Test für Cologna folgt aber am Samstag über 15 km.

Auch die Sprintspezialisten Jovian Hediger, vor einer Woche in Kuusamo noch im Halbfinal, als 50. und Roman Schaad als 67. scheiterten deutlich. Bester Schweizer war Roman Furger, der als 43. die Qualifikation für die Viertelfinals der besten 30 um gut zwei Sekunden verpasste.

Favoriten verpassen Sieg

Die Favoriten verpassten etwas überraschend den Sieg. Bei den Männern scheiterte Topfavorit Klaebo nach einem Rencontre und dem Verlust seiner Stöcke bereits im Halbfinal. Dafür setzte sich im Final der italienische Weltmeister und Olympia-Zweite Federico Pellegrino durch. Bei den Frauen setzte sich die 23-jährige Schwedin Jonna Sundling um 34 Hundertstel gegen ihre favorisierte Landsfrau Stina Nilsson durch und feierte ihren ersten Weltcupsieg.

Der Sprint ist der Auftakt einer Mini-Tour. Am Samstag folgen 15 km (10 bei den Frauen) im Skating-Stil und zum Abschluss am Sonntag eine Klassisch-Verfolgung über 15 km (10) mit den Rückständen aus den ersten beiden Rennen.

SDA

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