Cortina d'Ampezzo

Medaillenfieber an der Ski-WM: Schweiz so gut wie zuletzt 1989

voe, sda

16.2.2021 - 18:44

Bont: «Die Entwicklung des Parallel-Events ist eine Zwängerei»

Bont: «Die Entwicklung des Parallel-Events ist eine Zwängerei»

Die gute Nachricht: Loïc Meillard gewinnt im Parallel-Rennen eine weitere Medaille für die Schweiz. Die schlechte: Der Wettbewerb ist umstritten. Die Analyse von Ski-Experte Michael Bont im Video.

16.02.2021

Die Schweiz ist an der Weltmeisterschaft in Cortina so erfolgreich wie nie mehr seit den goldenen Achtzigerjahren. Nach der ersten WM-Woche stehen bereits acht Medaillen zu Buche.

Nach Loïc Meillards 3. Platz bei der WM-Premiere des Parallelrennens hat die Schweizer Delegation in Cortina d'Ampezzo bereits acht Medaillen gewonnen. Das ist nach acht Rennen in den Dolomiten bereits eine mehr als vor vier Jahren an den Titelkämpfen in St. Moritz.



Mehr Top-3-Plätze an Weltmeisterschaften gab es für Swiss-Ski letztmals vor über drei Jahrzehnten. 1989 in Vail/USA sicherten sich die Schweizer elf, zwei Jahre zuvor in Crans-Montana gar deren 14 Medaillen.

Ausstehend sind in Cortina noch fünf Rennen. Nach dem Team-Wettbewerb am Mittwoch folgen bei den Männern und Frauen jeweils noch der Riesenslalom und Slalom. In jeder Disziplin hat die Schweiz reelle Aussichten auf weitere Auszeichnungen.



100. WM-Gold für Österreich

Auch Österreich hatte am Dienstag allen Grund zum Feiern. Die Goldmedaille von Katharina Liensberger war die 100. an Weltmeisterschaften und die bereits vierte in Cortina, wo zuvor schon Vincent Kriechmayr (in Abfahrt und Super-G) und Marco Schwarz (Kombination) triumphiert hatten.

Dem ÖSV winkt an den bis Sonntag dauernden Titelkämpfen in Italien noch ein weiterer Meilenstein. Nur noch zwei Top-3-Platzierungen fehlen bis zur 300. WM-Medaille. Die zweitbeste Nation in der «ewigen» WM-Medaillenbilanz hinter Österreich ist die Schweiz mit 68 Gold- und insgesamt 203 Medaillen.

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