Nach ihrem schlimmen Sturz schuftet Federica Brignone in der Sommerpause sieben Stunden pro Tag am Comeback. Doch die Rückkehr auf die Ski ist weit weg. Das stellt die Geduld der Italienerin auf die Probe.
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- Federica Brignone verletzt sich zum Abschluss der letzte Ski-Saison nach einem Sturz an den italienischen Meisterschaften schwer und arbeitet seither an ihrer Rückkehr.
- Sieben Stunden pro Tag investiert Brignone in der Sommerpause und sagt: «Mit so einer Verletzung kann man auch ein Jahr lang ausfallen. Ich konnte schon nach drei Monaten wieder laufen.»
- Dennoch ist die Rückkehr auf die Ski noch weit entfernt, was die Geduld der 37-fachen Weltcupsiegerin auf die Probe stellt.
Anfang April verletzt sich Federica Brignone schwer. Bei einem Sturz an den italienischen Meisterschaften zieht sie sich eine Trümmerfraktur des Schienbeinkopfes, ein Bruch des Wadenbeinköpfchens und Schäden am Aussen- und Kreuzband zu.
Seither befindet sich die Italienerin auf dem steinigen Weg zurück. Vor wenigen Tagen muss sie sich einer Athroskopie unterziehen, um ihren Bewegungsumfang im Knie zu verbessern. Der Eingriff verläuft wie geplant. «Jetzt geht es mir gut», versichert Brignone in einem Interview mit «NeveItalia».
«Ich habe den Sommer nicht geniessen können»
Doch es liegen schwierige Zeiten hinter der 37-fachen Weltcupsiegerin. Sieben Stunden pro Tag schuftet Brignone in den letzten Monaten. «Mit so einer Verletzung kann man auch ein Jahr lang ausfallen. Ich konnte schon nach drei Monaten wieder laufen», sagt sie.
Und dennoch macht die 35-Jährige klar: «Unter dem Strich sehe ich die Sportlerin Federica nur durch ein Fernglas.» Die Geduldsprobe nage an ihr: «Ich habe es langsam satt, nichts tun zu können. Ich habe den Sommer nicht geniessen können, das ist hart.»
Wann Brignone in den Weltcup zurückkehrt, ist noch völlig offen. Bruder und Trainer Davide wagt keine Prognose. «Niemand kann ein Datum für die Rückkehr auf die Skier nennen, nicht einmal der Physiotherapeut», sagt er über die Reha seiner Schwester. «Aber sie gibt ihr Bestes und ich weiss, dass sie so schnell wie möglich zurückkommen wird.»