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Wendy Holdener und Lara Gut-Behrami wollen gemeinsam eine WM-Medaille gewinnen.
Bild: Keystone
Die neueste Errungenschaft der FIS feiert in dieser Woche in Saalbach Premiere. Erstmals ist die Team-Kombination Programmpunkt an einer Elite-WM. Den Anfang machen die Frauen – und die Aufstellungen versprechen Hochspannung.
Das sich abzeichnende, zuletzt mehrfach hinausgezögerte Ende der herkömmlichen Kombination, bestehend aus Abfahrt oder Super-G und früher aus zwei Slalom-Durchgängen, dann noch aus einem Lauf im Stangenwald, hatte Neuerungen im Wettkampf-Kalender von Grossveranstaltungen erfordert.

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Die Suche nach Alternativen gestaltete sich schwierig. Die als beste Alternative betrachteten Parallel-Rennen hielten nicht das, was sie sich in den Entscheidungs-Gremien des Internationalen Skiverbandes FIS erhofft hatten. Kaum ein Wettkampf fand unter fairen Bedingungen statt, kaum ein Wettkampf zog keine kritischen Voten mit sich. Die ständigen Veränderungen im Reglement zeitigten das Gegenteil der erhofften Wirkung. Die Befürworter des Formats wurden immer weniger. Geblieben ist der Teamwettkampf – und auch der ist in weiten Kreisen weiterhin umstritten.
Von der Team-Kombination erhoffen sie sich bei der FIS eine breiter abgestützte Zustimmung, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Das Format hat mit Sicherheit mehr Potenzial, zumal erwartet werden kann, dass gerade bei den Spitzenfahrerinnen und -fahrern das Interesse an einer Teilnahme weitaus grösser sein dürfte als an Parallel-Rennen.
Anhaltspunkte gibt es vor der Premiere keine. Die Team-Kombination hat es im Weltcup bisher nicht gegeben. Die einzigen Testversuche sind in den letzten zwei Wintern an den Junioren-Weltmeisterschaften abgehalten worden. Der Ablauf ist einfach. Zwei Fahrerinnen beziehungsweise zwei Fahrer spannen zusammen, von denen die (der) eine eine Abfahrt bestreitet und die (der) andere einen Slalom-Lauf. Die Rangliste ergibt sich aus der Gesamtzeit der beiden Fahrten.
Die Startliste für die Team-Kombination der Frauen lässt sich sehen – auch aus Schweizer Sicht. Swiss-Ski schöpft für den Wettbewerb der Frauen das erlaubte Kontingent von vier Duos aus. Überraschend wird auch Lara Gut-Behrami am Start sein. Die Tessinerin hatte in der vergangenen Woche verlauten lassen, «eher nicht» mitmachen zu wollen. Sie bildet mit Wendy Holdener ein Team. Dazu werden Corinne Suter/Camille Rast, Malorie Blanc/Mélanie Meillard und Priska Ming-Nufer/Eliane Christen die Schweizer Farben vertreten.
Schweiz:
Lara Gut-Behrami/Wendy Holdener
Corinne Suter/Camille Rast
Malorie Blanc/Mélanie Meillard
Priska Ming-Nufer/Eliane Christen
Österreich:
Mirjam Puchner/ Katharina Liensberger
Conny Hütter/Katharina Huber
Stephanie Venier/Katharina Truppe
Christina Ager/Katharina Gallhuber
USA:
Breezy Johnson/Mikaela Shiffrin
Lauren Macuga/Paula Moltzan
Jacqueline Wiles/Katie Hansien
Lindsey Vonn/AJ Hurt
Norwegen:
Kajsa Lie/Mina Holtmann
Italien:
Laura Pirovano/Giorgia Collomb
Elena Curtoni/Martina Peterlini
Nicol Delago/Marta Rossetti
Deutschland:
Emma Aicher/Lena Dürr
Kira Weidle-Winkelmann/Jessica Hilzinger
Frankreich:
Laura Gauché/Marie Lamure
Romane Miradoli/Marion Chevrier
Karen Clément/Clarisse Brèche
Slowenien:
Ilka Stuhec/Andreja Slokar

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