Freudentag in Val d'Isère Die Stimmen der Schweizer Riesen-Helden: «Für das Team ist das unglaublich»

Luca Betschart

13.12.2025

Brennsteiner fällt zurück – die Schweiz feiert einen Dreifachsieg in Val d'Isère!

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13.12.2025

Dreifacher Triumph in Val d'Isère: Loïc Meillard gewinnt den Riesenslalom vor dem überraschenden Luca Aerni und Seriensieger Marco Odermatt. Die Stimmen der drei Podest-Helden.

Luca Betschart

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  • Die Schweiz feiert beim Riesenslalom von Val d'Isère einen dreifachen Triumph: Loïc Meillard gewinnt vor Luca Aerni und Marco Odermatt. 
  • Für Aerni ist es das erste Weltcup-Podest in dieser Disziplin. Entsprechend freuen sich auch seine Teamkollegen mit dem 32-Jährigen.
  • Odermatt ist mit seinem Auftritt nicht restlos zufrieden und gibt zu: «Ich hätte nach dem Abschwingen definitiv nicht gedacht, dass es noch auf das Podest reicht.»

Was für ein Rennen in Val d'Isère: Nachdem die Schweizer Riesenslalom-Cracks im ersten Durchgang noch knapp hinter dem Podest bleiben und sich in Lauerstellung positionieren, drehen Loïc Meillard, Luca Aerni und Marco Odermatt im zweiten Lauf so richtig auf und holen sich einen Dreifachsieg! Einziger Wermutstropfen aus Schweizer Sicht: Thomas Tumler, der von Platz 7 auf Rang 22 zurückfällt.

Den grössten Sprung nach vorne macht dagegen Aerni. Mit der zweitbesten Laufzeit prescht er von Zwischenrang 13 tatsächlich noch auf Platz 2 vor und steht erstmals überhaupt in einem Riesenslalom auf dem Weltcup-Podest. Meillard fährt als Halbzeit-Fünfter zum Triumph, Odermatt verbessert sich von Rang 4 auf Rang 3. Das sagen die drei Podestfahrer nach dem Rennen im SRF-Interview: 

🥇 Loïc Meillard

«Unglaublich. Ein Dreifachsieg ist immer sehr speziell. In den letzten zwei Wochen haben wir viel gearbeitet, viele Kilometer gemacht und das hat sich ausbezahlt. Wenn ich Vierter geworden wäre, wäre ich auch zufrieden gewesen, weil es ein guter Schritt nach vorne gewesen wäre.

Es ist sehr cool für Luca. In den letzten zwei Jahren hat er viel daran gearbeitet im Riesen und sehr gute Schritte gemacht. Heute hat er gezeigt, dass er auf das Podest fahren kann. Für das Team ist das unglaublich.

Mit Feiern wird heute nichts, morgen ist der Slalom. Aber schön, dass der Fan-Club diesen Sieg vor Ort geniessen kann.»

🥈 Luca Aerni

«Das bedeutet mir sehr viel. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass es wieder zieht auf den Ski. Ich bin schon im ersten Lauf sehr gut gefahren, hatte aber diesen Fehler. Dann wollte ich im zweiten nochmals so fahren, aber ohne Fehler. Gerade unten habe ich noch einmal alles ausgepackt. Ein sehr cooler Hang hier.

Die Fehler muss man immer mitnehmen, das hat auch irgendwie eine Bedeutung. Vielleicht hätte ich sonst im 2. Lauf nicht so angegriffen. Und danach mit Loïc und Odi auf dem Podest zu sein, ist genial.»

🥉 Marco Odermatt

«Unglaublich. Ich hätte nach dem Abschwingen definitiv nicht gedacht, dass es noch auf das Podest reicht. Ich habe erst später gemerkt, dass Luca noch Zweiter ist. Loïc habe ich gesehen. Mega cool.

Ehrlich gesagt war der 2. Lauf auch nicht sehr gut. Oben bin ich nicht reingekommen. Ich habe heute allgemein nicht die gleiche Spannung hinbekommen wie noch in Beaver Creek. Dort war ich von Anfang bis Schluss so richtig fokussiert. Heute war es schwieriger.

Ich habe oben gemerkt, dass ich schon viel Zeit verloren habe. Dann habe ich begonnen, zu stechen. Das ist schneller, aber das Gefühl noch ein bisschen schlechter. Es war ein Murks.»

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