Am Donnerstag wird in Copper Mountain die Speed-Saison eröffnet. Und es ist möglich, dass mit Aleksander Kilde ein ganz grosser sein Comeback gibt – früher als erwartet.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Der im Januar 2024 in Wengen schwer verunglückte Aleksander Aamodt Kilde steht kurz vor seinem Comeback.
- Der Norweger liebäugelt gar mit einem Start beim Speed-Auftakt am 27. November.
- Kilde gehörte vor seinem Sturz zu den absoluten Top-Cracks.
Am 13. Januar 2024 stürzt Aleksander Aamodt Kilde in Wengen schwer. Er zieht sich schwere Verletzungen am rechten Bein und in der linken Schulter zu. Es folgen mehrere Operationen und viele Rückschläge, denn der Heilungsprozess verläuft nicht nach Plan. Der Verlobte von Weltcup-Rekordsiegerin Mikaela Shiffrin spricht offen über dunkle Stunden und Panikattacken während der langwierigen Reha.
Und auch wenn die Probleme an der Schulter nicht gänzlich weg sind, steht der 33-Jährige nun kurz vor seinem Comeback. Bereits am Donnerstag könnte es soweit sein. Kilde liebäugelt mit einem Start im Super-G in Copper Mountain.
«Es könnte passieren», macht Kilde seinen Fans Hoffnungen. Den Entscheid werde er aber wohl erst am Abend vor dem Rennen fällen oder gar noch später: «Wenn ich mich am Renntag doch nicht bereit fühle, dann ziehe ich den Stecker.» Schliesslich wolle er «nichts Dummes» tun, stellt der Gesamtweltcupsieger von 2020 klar. Den Super-G bezeichnet er deshalb als «Bonus», denn ursprünglich wollte der Norweger erst anfangs Dezember in Beaver Creek auf die Rennstrecke zurückkehren.
Kilde ist eine grosse Nummer
Kilde ist einer der grossen Stars im Ski-Zirkus. 21 Weltcup-Rennen hat er gewonnen, zudem gewann er je zwei kleine Kristallkugeln in der Abfahrt und im Super-G. Auch hat er an Olympischen Spielen schon eine Silber- und Bronzemedaille abgeräumt. Eigentlich fehlt da nur noch eine goldene. Im Februar gibts die nächste Chance, die Sammlung zu komplettieren. Von einem solchen Ski-Märchen ist Kilde aber noch ganz weit entfernt, das Comeback steht aber kurz bevor. Und das ist das Einzige, was derzeit zählt.