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Lara Gut-Behrami kann im Riesenslalom in Schweden nicht mit Siegerin Federica Brignone mithalten.
Bild: Keystone
Nach einem enttäuschenden ersten Auftritt will Lara Gut-Behrami im zweiten Riesenslalom-Lauf in Are so richtig angreifen. Ein Missgeschick stoppt die angepeilte Aufholjagd aber schon früh.
Lara Gut-Behrami muss sich im Riesenslalom von Are mit Schlussrang 9 begnügen. Auf die Siegerzeit der überragenden Federica Brignone verliert die Tessinerin über zweieinhalb Sekunden, bereits im ersten Lauf ist der Rückstand mit 1.26 Sekunde gross.
Als 13. peilt Gut-Behrami im zweiten Lauf einen grossen Sprung nach vorne an. Zwar verbessert sie sich noch in die Top 10, aus der grossen Aufholjagd wird nach einem Missgeschick aber nichts. Nach rund 30 Fahrsekunde hängt die Schweizerin an einem Tor an und verliert ihren rechten Skistock. Dennoch übernimmt sie im Ziel die Führung, kann da aber nicht lange vom Leaderthron grüssen.
«Es passiert mir immer wieder, wenn ich nicht so im Timing bin. Es ist mir in dieser Saison mehrmals passiert. Wenn ich stabil unterwegs bin, dann passiert das nie», erklärt Gut-Behrami anschliessend im SRF-Interview. «Es ist noch nicht alles 100 Prozent so, wie ich das gern hätte. Ich beginne zu früh mit dem Schwung – und dann passiert das mit der Hand.»
Das richtige Timing sei auch Vertrauenssache. Und nach diesem sucht Gut-Behrami nach wie vor. «Es gibt nichts anderes zu tun, als weiter zu schaffen. Es gibt Tage und Läufe, bei denen es gut geht. Plötzlich ist es nicht mehr selbstverständlich. Aber ich glaube, irgendwann kommt es schon wieder», so die 33-Jährige. «Ich muss daran arbeiten. Das ist während der Saison nicht einfach, sondern nach der Saison leichter.»