Jetzt meldet sich Michelle Gisin «Ich bin froh, dass ich meinen ganzen Körper noch bewegen kann»

Jan Arnet

16.12.2025

Michelle Gisin ist am letzten Donnerstag im Abfahrtstraining in St. Moritz schwer verunfallt.
Michelle Gisin ist am letzten Donnerstag im Abfahrtstraining in St. Moritz schwer verunfallt.
Keystone

Fünf Tage nach ihrem schweren Sturz im Training in St. Moritz meldet sich Michelle Gisin mit einem Gesundheitsupdate.

Jan Arnet

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Michelle Gisin hat nach ihrem schweren Trainingssturz in St. Moritz zwei Operationen an Halswirbelsäule und Handgelenk hinter sich und steht vor einem weiteren Eingriff am Knie.
  • In einem emotionalen Instagram-Post dankt sie den medizinischen Helfern und betont, dass sie grosses Glück hatte, sich noch vollständig bewegen zu können.
  • Trotz der schweren Verletzungen beginnt Gisin bereits mit ersten Schritten der Mobilisierung und zeigt sich kämpferisch.

Auf Instagram richtet die 32-Jährige bewegende Worte an ihr Umfeld: «Es ist schwer in Worte zu fassen, wie dankbar ich jedem Arzt, jeder Krankenschwester, jedem Hubschrauberpiloten, jedem Helfer, jedem Trainer, jedem Physiotherapeuten und jedem einzelnen Menschen bin, der mir in den letzten Tagen geholfen hat. Ich danke euch von ganzem Herzen», schreibt Gisin.

Inzwischen hat die Skirennfahrerin bereits zwei Operationen hinter sich. Die Verletzungen an der Halswirbelsäule sowie am rechten Handgelenk wurden bereits behandelt. Am kommenden Wochenende steht der Eingriff am linken Knie an – dabei sollen der Kreuzband- und der Innenbandriss operiert werden.

In ihrem Post blickt Gisin auch auf die dramatischen Momente nach dem Unfall zurück. «Ich hatte grosses Glück, dass ich meinen ganzen Körper noch bewegen kann. Natürlich gehe ich schon an meine Grenzen und laufe herum», schreibt sie und ergänzt den Satz mit zwei Emojis.

Der Unfall hatte sich am Donnerstag im Abschlusstraining zur Abfahrt von St. Moritz ereignet. Nach einem Verschneider kam Gisin schwer zu Fall und musste längere Zeit auf der Piste medizinisch betreut werden. Anschliessend wurde sie per Helikopter nach St. Moritz geflogen. Noch am selben Tag folgte die Verlegung nach Zürich, wo die Verletzungen an der Halswirbelsäule und am rechten Handgelenk operativ versorgt wurden.