Odermatt hadert nach Super-G «Ich bin so unglaublich schlecht gefahren»

Björn Lindroos

22.3.2026

Marco Odermatt ist nach dem Super-G von Lillehammer unzufrieden.
Marco Odermatt ist nach dem Super-G von Lillehammer unzufrieden.
sda

Nach seiner enttäuschenden Fahrt beim Super-G von Lillehammer zeigt sich Marco Odermatt enttäuscht. Und geht richtig hart mit sich ins Gericht.

Björn Lindroos

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  • Marco Odermatt erlebt im Super-G von Lillehammer mit Rang 19 einen enttäuschenden Saisonabschluss und bezeichnet das Rennen als eines seiner schlechtesten der letzten Jahre.
  • Im SRF-Interview meint er, dass ihm schon am Morgen die Spannung und Motivation gefehlt hätten und er deshalb nie zu seinem gewohnten Niveau gefunden habe.
  • Trotz des missglückten Rennens gewinnt Odermatt die kleine Kristallkugel. Er kann sich darüber aber kaum freuen, weil er sich nicht als besten Super-G-Fahrer der Saison sieht.

So hat sich Marco Odermatt den Speed-Abschluss seiner Saison nicht vorgestellt. Beim Super-G in Lillehammer wird er nur 19. und ist damit der schlechteste Schweizer.

Im SRF-Interview nach dem Rennen hadert er: «Das hat sich nicht gut angefühlt. Ich bin so unglaublich schlecht gefahren. Das schlechteste Rennen der letzten fünf, sechs Jahre. Es war nicht ein so cooler Abschluss. Ich hätte die Saison gerne mit einem Podest abgeschlossen. Heute bin ich keine Kurve gut gefahren, das war schon sehr schwach.»

Motivationsprobleme bei Odermatt

«Der Dominator hatte mit Motivationsproblemen zu kämpfen. Ich hatte schon am Morgen keine Spannung und nicht wirklich Lust. Das hatte ich noch nie so. Ich habe dann einfach den Schlüssel nicht gefunden.»

Trotzdem steht der Schweizer am Schluss mit der kleinen Kristallkugel da. So richtig freuen kann er sich aber nicht: «Es ist aktuell noch schwierig», sagt er. Und ist kritisch mit sich selbst: «Ich habe die Kugel in der Hand, weil andere Fehler gemacht haben. Ich habe mich nicht wie der beste Super-G-Fahrer der Saison gefühlt.»