Vincent Kriechmayr ist im Super-G von Livigno auf dem Weg zum Sieg, scheidet kurz vor dem Ziel aber aus. Entsprechend gross ist der Ärger beim Österreicher anschliessend im Zielraum.
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- Marco Schwarz gewinnt den Super-G von Livigno vor dem Schweizer Trio Alexis Monney, Franjo von Allmen und Marco Odermatt.
- Beinahe wäre Schwarz aber von einem Teamkollegen abgefangen worden. Doch Vincent Kriechmayr schied kurz vor dem Ziel mit bester Zwischenzeit aus.
- «Ein Haufen Fehler auf einmal. Ich bringe es gerade einfach nicht», ärgert sich der Österreicher im Ziel über seinen Ausfall.
Marco Schwarz lässt Ski-Österreich in Livigno jubeln. Der 30-Jährige gewinnt den Super-G vor Alexis Monney, Franjo von Allmen und Marco Odermatt und verhindert damit einen Schweizer Dreifach-Triumph. Beinahe wäre es für die Österreicher aber noch besser gekommen.
Denn Vincent Kriechmayr ist mit der Startnummer 6 lange auf dem Weg zum Sieg. Kriechmayr ist bei jeder Zwischenzeit schneller als Teamkollege Schwarz, bei der letzten Zeitmessung vor dem Ziel hat er gar 34 Hundertstel Vorsprung. Doch nach dem Zielsprung gerät 34-Jährige in Schwierigkeiten und scheidet aus.
Ein Haufen Fehler auf einmal
«Ich bin nach dem Zielsprung ein bisschen zu weit nach rechts gesprungen. Dann habe ich die Linkskurve versäumt und dann hat es mich gelupft. Dann ist es nicht mehr aufgegangen», sagt der sichtlich gefrustete Kriechmayr im ORF-Interview. «Ein Haufen Fehler auf einmal. Ich bringe es gerade einfach nicht.»
Auf die Frage, ob es bei der Frustbewältigung helfe, die beste Zwischenzeit gehabt zu haben, sagt Kriechmayr: «Das ist mir schei**egal. Das spielt überhaupt keine Rolle. Ausgeschieden bin ich. Nicht gut genug.»
Und so könnte man denken, die zweiwöchige Pause bis Adelboden komme dem Routinier gelegen. Doch Kriechmayr stellt klar: «Nein, ganz und gar nicht. Ich wollte heute ein Zeichen zeigen. Am liebsten wäre mir jetzt gleich darauf ein Rennen, damit ich wieder in die Spur komme.»