Lara Colturi ist in der laufenden Saison drei Mal auf das Weltcup-Podest gefahren. Mit ihren 18 Jahren wird sie oft mit dem Begriff «Wunderkind» in Verbindung gebracht. Davon will sie aber nicht viel wissen.
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- Talent sei nicht das einzige, was es für Resultate im Ski-Weltcup brauche. Hinter dem Erfolg der 18-jährigen Lara Colturi steckt viel Arbeit.
- In der laufenden Ski-Saison ist sie zu drei Podestplätzen gefahren – immer vor den Augen ihrer Eltern.
- In Sun Valley steht Colturi beim Weltcup-Finale am Start.
Lara Colturi gehört mit 18 Jahren zu den besten Skifahrerinnen der Welt. Wenige Tage vor dem Weltcup-Finale in Sun Valley grüsst die für Albanien fahrende Colturi im Gesamtweltcup von Position acht.
Die Technik-Spezialistin hat in ihrer dritten Saison auf höchstem Niveau definitiv Fuss gefasst – und das mit 18 Jahren. Oftmals ist von «Wunderkind» die Rede, wenn es um Colturi geht. Die italienisch-albanische Doppelbürgerin will von diesem Begriff aber nichts wissen. «Ich habe nie darauf gehört», sagt sie in einem Interview mit der «Krone».
«Natürlich ist das Talent vorhanden», meint Colturi und fügt an: «Aber das ist nicht alles, was man braucht.» Hinter ihrem Erfolg stecke viel Arbeit. Sie habe demnach der Aussage «Wunderkind» nie viel Gewicht beigemessen.
Das Talent hat Colturi in die Wiege gelegt bekommen. Papa Alessandro Colturi und Mama Daniela Ceccarelli waren beide Ski-Profis. Letztere gewann 2002 im Super-G gar Olympia-Gold. Ihre Eltern sind bei ihren Weltcup-Auftritten immer hautnah mit dabei. «Meine Mutter ist immer auf der Strecke, mein Vater auch, und ich mag es, dieses Gleichgewicht der Familie um mich herum zu haben, auch wenn ich auf höchstem Niveau bin.»
Mit 18 Jahren hat Colturi im Weltcup bereits drei Mal auf dem Podest gestanden. Beim Slalom in Gurgl im vergangenen November stand sie neben ihrem Idol, Mikaela Shiffrin, auf dem Podest. «Wenn man bedenkt, dass ich sie als kleines Mädchen im Fernsehen gesehen habe und jetzt mit ihr Rennen fahre und sogar mit ihr auf dem Podium stand, ist das kaum zu fassen.»