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Marco Odermatt fährt in Kranjska Gora den 84. Weltcup-Podestplatz seiner Karriere ein. Das ist Schweizer Rekord.
KEYSTONE
Marco Odermatt bricht mit dem 3. Platz in Kranjska Gora eine weitere Bestmarke von Ski-Legende Pirmin Zurbriggen, lässt Riesenslalom-Konkurrent Henrik Kristoffersen im Kampf um die kleine Kugel aber weiter herankommen. Muss er in der Disziplinen-Wertung noch zittern?
«Im Kugelkampf verliere ich schon etwas Boden», gibt Marco Odermatt nach dem Riesenslalom in Kranjska Gora zu. Der Nidwaldner fährt hinter Sieger Henrik Kristoffersen und dem für Brasilien startenden Lucas Braathen auf Rang drei und lässt im Kampf um die kleine Kristallkugel wichtige Punkte liegen.
«Da hat gerade der Falsche gewonnen», schmunzelt Odi im Zielraum. «Aber es war klar, dass es wieder auf das Duell mit Henrik hinausläuft. Der Vorsprung schrumpft, aber ich nehme noch etwas mit», so Odermatt, der in der Riesenslalom-Wertung aktuell noch 41 Punkte Vorsprung auf den Norweger vorweisen kann.
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Kristoffersen bleiben allerdings nur noch zwei Rennen, um Odermatt einzuholen. Zuerst am 15. März im norwegischen Hafjell, danach folgt die letzte Chance beim Weltcup-Finale im Sun Valley in den USA (26. März).
Auch im Gesamtweltcup ist der Norweger Odermatts ärgster Konkurrent auf den Sieg. Im Kampf um die grosse Kristallkugel beträgt der Vorsprung des Schweizer Ski-Überfliegers aber fast 500 Punkte. Da dürfte kaum noch Spannung aufkommen.
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Dementsprechend freut sich Odi über das Ergebnis, auch wenn eine kleine Enttäuschung bleibt. «Wenn man weiss, dass man einen rechten Vorsprung hat auf die, die schon gestartet sind, dann fährt man logischerweise auf Sieg. Wenn man dann Zweiter im Ziel ist, ist das nicht das, was man möchte.»
Er habe gemerkt, dass heuer nicht alles gleich einfach und automatisch funktioniere wie im letzten Jahr, weiss aber: «Das ist Jammern auf hohem Niveau. Ein Podestplatz ist immer schön, und das muss man zuerst machen», so Odermatt gegenüber SRF.
Mit dem dritten Platz in Kranjska Gora sorgt er derweil für den nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher. Es ist der 84. Podestplatz für den Buochser, der damit bereits im Alter von 27 Jahren Pirmin Zurbriggen als Schweizer Rekordhalter ablöst (83 Podestplätze).
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Bis zur internationalen Bestmarke ist es aber noch ein weiter Weg. Diese dürfte nämlich durch die neue Rekordhalterin Mikaela Shiffrin in Zukunft weiter ausgebaut werden. Zuletzt feierte die US-Amerikanerin beim Slalom in Sestriere ihren 100. Weltcup-Sieg.
Insgesamt stand die auch erst 29-Jährige in ihrer Karriere bereits 156 Mal auf dem Podest. Rekordhalter bei den Männern ist Ingemar Stenmark mit 155 Podiumsplatzierungen.