Zum zweiten Mal in Folge ist Atle Lie McGrath im Slalom von Wengen nicht zu schlagen. Nach seinem Triumph am Sonntag sendet der Norweger auch eine Botschaft an Marco Odermatt, dessen Antwort nicht lange auf sich warten lässt.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Atle Lie McGrath schafft das Wengen-Double und kürt sich nach 2025 zum zweiten Mal in Folge zum Sieger des Slalom-Klassikers.
- Im Zielraum kündigt er mit Augenzwinkern an, dass er Odermatt herausfordern und dem Seriensieger «sein Haus» streitig machen will.
- Odermatt kontert den Norweger mit einem Post in den sozialen Netzwerken.
Atle Lie McGrath fühlt sich im Berner Oberland offenbar sehr wohl. Nachdem er schon in Adelboden auf dem Slalom-Podest steht, legt er in Wengen nach und holt sich beim Slalom-Klassiker nach 2025 den zweiten Sieg in Folge. McGrath verweist Jugendfreund Pinheiro Brathen und Landsmann Kristoffersen auf die Ehrenplätze.
«Die Strecke hier ist so schwierig, der Druck ist hoch, das Publikum ist magisch, aber du musst wirklich fokussiert sein», sagt der Norweger in der Mixed Zone nach dem Rennen und unterstreicht: «Das Schweizer Publikum ist wirklich gut. Es sind mit die besten Fans in Wengen und Adelboden.»
McGrath hat im Berner Oberland auch in den kommenden Jahren Grosses vor. Das macht der 25-Jährige nach geglückter Titelverteidigung in Wengen mit einer Botschaft an Marco Odermatt klar. «Was geht, Marco? Ich versuche, das auch zu meinem Zuhause zu machen», adressiert McGrath den Seriensieger.
Ein Zimmer in Odermatts Haus
Odermatt steht in Adelboden bei fünf Riesenslalom-Siegen in Folge, am Lauberhorn kann er die letzten vier Abfahrten allesamt für sich entscheiden. «Marco hat vier Siege, ich habe zwei, also brauche ich noch zwei weitere. Es ist schwierig, mit Marco zu konkurrieren, aber ich kann vielleicht ein Zimmer in seinem Haus haben», erklärt McGrath später vor dem Mikrofon von blue Sport.
Odermatts Antwort lässt nicht lange auf sich warten. «An einem Slalom-Sonntag gibt es immer ein freies Zimmer für dich. Glückwunsch!», schreibt der Nidwaldner auf Instagram mit einem Augenzwinkern. Und er unterstreicht: «Vier Siege in Folge bei der legendären Lauberhorn-Abfahrt. Neuer Rekord. Heiliger Bimbam, das ist verrückt.»
Und McGrath? Der zeigt sich dankbar, dass Odermatt zumindest vorerst nicht auch noch im Slalom angreift: «Danke dass du mir etwas Platz lässt, mein Freund.»