FIS-Präsident Johan Eliasch droht, seinen Posten zu verlieren. Doch nun bedient er sich offenbar einer fragwürdigen Methode, um seinen Job doch noch retten zu können.
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- FIS-Präsident Johan Eliasch steht vor einer unsicheren Wiederwahl, da weder der schwedische noch der britische Verband seine Kandidatur unterstützt.
- Ein mögliches Schlupfloch könnte ihm eine Kandidatur über den armenischen Verband eröffnen, wofür er jedoch einen armenischen Pass benötigen würde.
- Ob Eliasch überhaupt auf der Kandidatenliste steht und wiedergewählt wird, bleibt vor dem FIS-Kongress in Belgrad offen.
In der serbischen Hauptstadt Belgrad findet am 10. und 11. Juni der FIS-Kongress statt. Dort wird auch der Präsident neu gewählt. Eine Wiederwahl von Johan Eliasch, der bereits seit fünf Jahren im Amt ist, soll allerdings gewaltig wackeln.
Voraussetzung für die Wiederwahl von Eliasch zum FIS-Präsidenten oder in den FIS-Rat ist nämlich, dass der eigene nationale Verband die Kandidatur befürwortet. Aufgrund seiner schwedisch-britischen Doppelbürgerschaft kämen für den 64-Jährigen damit gleich zwei Verbände infrage. Doch beide haben bereits frühzeitig verkündet, dass sie andere Kandidaten ins Rennen schicken werden.
Ob dies nun allerdings das endgültige Aus von Eliasch bedeutet, bleibt noch offen. Denn wie «NRK» berichtet, hat er ein weiteres Schlupfloch gefunden, um doch noch an der Wahl teilnehmen zu können. Laut dem Bericht des norwegischen Nachrichtenportals würde ihn der armenische Verband für den Posten des Präsidenten vorschlagen. Allerdings müsste Eliasch dafür den armenischen Pass besitzen. So steht es zumindest in den Statuten der FIS. Ob er diesen besitzt, ist aktuell noch unklar.
Eliasch selbst will zu diesem Thema aktuell keine Auskunft geben. Klarheit dürfte damit erst die auf heute angekündigte Kandidatenliste der FIS geben. Doch selbst wenn der Name des amtierenden Präsidenten sich auf dieser Liste befinden sollte, ist seine Wiederwahl alles andere als sicher.