Wie schwer sich Lara Gut-Behrami verletzt hat, ist noch nicht bekannt. Die Schweizer Slalom-Fahrerinnen sind in Gedanken bei ihr und drücken die Daumen.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Lara Gut-Behrami ist im Training gestürzt und hat sich verletzt.
- Wie schwer sich Gut-Behrami verletzt hat und ob gar das Karriere-Ende droht, ist aktuell nicht bekannt.
- Die Schweizer Slalom-Fahrerinnen drücken ihrer Landsfrau die Daumen.
Gemäss Vertrauensarzt hat sich Lara Gut-Behrami bei ihrem Sturz im Speed-Training in Copper Mountain am Donnerstag schwer verletzt. Dies meldete am Freitag «Le Nouvelliste». Beat Tschuor, Cheftrainer der Frauen bei Swiss Ski, widersprach beim «Blick» und schürte damit Hoffnung.
Die Schweizer Slalom-Fahrerinnen befinden sich in Gurgl, wo sie am Sonntag den 2. Slalom der Saison bestreiten. Natürlich haben auch sie von Gut-Behramis Sturz gehört. Camille Rast, die selbst mit Hüftschmerzen zu kämpfen hat, sagt im «Blick»: «Skifahren kann so ein undankbarer und grauenvoller Sport sein.» Die 26-jährige Slalom-Weltmeisterin weiss, dass es in beide Richtungen schnell gehen kann. «Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist und Lara schnell zurückkommt.»
Auch Wendy Holdener drückt Gut-Behrami, mit der sie WM-Silber in der Team-Kombi gewann, die Daumen. Sie hoffe natürlich, «dass es nicht so schlimm ist». Aline Danioth, die sich schon vier Mal das Kreuzband gerissen hat, sagt: «Ich habe mega Mitleid mit Lara, aber ich muss mich rasch wieder in ein anderes Mindset bringen.» Denn bei ihr seien negative Gefühle hochgekommen, als sie die Nachricht erhalten habe.
Tschuor meinte am Freitag, dass man «wahrscheinlich gegen Ende nächster Woche» eine genaue Diagnose haben werde. Solange dürfte es noch einen Funken Hoffnung geben. Wobei man sich schon verwundert die Frage stellen darf, weshalb Gut-Behramis Vertrauensarzt sich bereits öffentlich gemeldet hat. Weiss er wirklich schon mehr?