Erstes Gigantinnenduell seit 2019 SRF-Expertin Weirather verrät: «Vonn und Shiffrin haben es nicht so gut miteinander»

Sandro Zappella aus St. Moritz

14.12.2025

Shiffrin (links) und Vonn während den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.
Shiffrin (links) und Vonn während den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.
IMAGO/USA TODAY Network

In St. Moritz kommt es zum ersten Gigantinnen-Duell zwischen Mikaela Shiffrin und Lindsey Vonn seit sechs Jahren. Doch die Rivalität zwischen den Amerikanerinnen ist gross – das Verhältnis soll nicht sonderlich gut sein.

Sandro Zappella aus St. Moritz

Mikaela Shiffrin startet am Sonntag in St. Moritz zum Super-G. Für die 30-Jährige ist es eine Rückkehr zu den Speed-Wettbewerben nach langer Abwesenheit. Zuletzt stand Shiffrin im Dezember 2023 beim Super-G in Val d'Isère bei einem Speed-Rennen am Start. In St. Moritz wird Shiffrin mit Startnummer 31 antreten.


Somit kommt es in St. Moritz auch zum ersten grossen Duell der beiden Amerikanerinnen Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin seit 2019. Vonn (83 Weltcup-Siege) und Shiffrin (104) sind die erfolgreichsten Skifahrerinnen der Geschichte, ihnen wird aber kein besonders gutes Verhältnis zueinander nachgesagt. 

So sagte etwa Tina Weirather am Samstag bei SRF: «Die Realität ist, dass jede gewinnen will – und nicht will, dass die andere gewinnt.» Die Expertin spricht auch davon, dass es die beiden nicht so gut miteinander hätten. Für Spannung sorgte unter anderem ein Moment vor der letzten WM, als Lindsey Mikaela gefragt habe, ob sie mit ihr den Team-Event fahre. Shiffrin habe nicht mal auf ihre Nachricht geantwortet, formte ein Team mit Breezy Johnson und wurde Weltmeisterin: «Dadurch ist das Verhältnis nicht unbedingt besser geworden», erklärt Weirather.

In St. Moritz sind nun die Ausgangslagen komplett verschieden. Während Lindsey Vonn als Siegerin vom Freitag und Zweitplatzierte vom Samstag als Favoritin an den Start geht, ist es für Shiffrin eine Speed-Rückkehr nach zwei Jahren. Sie dürfte deshalb wohl eher geringe Erwartungen an sich selbst haben. Und vielleicht verbessern die beiden ihr Verhältnis in St. Moritz sogar. Schliesslich stehen im Februar 2026 die Olympischen Spiele an – da wäre ein Team mit kombinierten 187 Weltcup-Siegen gar nicht mal so schlecht. 

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